Panierte Schweinespieße, das City Chicken, mit Kartoffelpüree und Gravy angerichtet
Vorbereitung35 Min.
Garzeit45 Min.
Portionen4 Portionen
KücheAmerikanisch

City Chicken: panierte Schweinespieße aus dem Mittleren Westen der USA

City Chicken, beliebt im Mittleren Westen der USA und rund um Pittsburgh: Schweinewürfel am Spieß, Panade, Fertiggaren im Ofen und Bratensauce (Gravy). Warum es kein Hähnchen ist, regionale Unterschiede, Wahl der Spieße, Panade, die nicht abfällt, Kerntemperatur, Aufbewahrung, Aufwärmen und Beilagen.

Gesamt: 1 Std. 20 Min.Schwierigkeit: Mittel

Cooking flow

Zubereitung

STEP 11 / 8

Das Schweinefleisch würfeln

12 min

Schweinefleisch in 2.5-cm-Würfel schneiden und überschüssiges Fett entfernen
Gleich große Stücke garen am Spieß stabil

Temperatur: ohne Hitze. Überschüssiges Fett und Sehnen vom Schweinefleisch entfernen und in etwa 2,5-cm-Würfel schneiden. Bei ungleichen Größen werden am Spieß die kleinen Stücke zuerst hart. Etwas Fett der Schulter darf bleiben, doch Stellen mit reinem weißem Fett entfernen, von denen sich die Panade leicht löst.

STEP 22 / 8

Aufspießen und in Form bringen

8 min

Schweinewürfel auf Bambusspieße stecken, um die Form des City Chicken zu schaffen
Fest aufgespießtes Fleisch zerfällt mit Panade weniger

Temperatur: ohne Hitze. Bambusspieße 10 Minuten in Wasser einweichen und je 3 bis 4 Fleischstücke aufspießen. Richtwert: 7 bis 8 cm lang, in der Mitte etwa 3 cm dick. Die dicken Teile in die Mitte schieben und beide Enden etwas dünner halten, dann ergibt sich eine Form wie eine Hähnchenkeule. Lässt man zu viel Abstand zwischen den Stücken, dringt die Panade ein und zerfällt leicht: Schieben Sie sie so zusammen, dass sie sich leicht berühren.

STEP 33 / 8

Im Mehl wenden

6 min

Bemehlte City-Chicken-Spieße, daneben Ei und Semmelbrösel
Das Mehl nicht dick lassen, sondern als dünnen Film verwenden, der die Fleischoberfläche trocknet

Temperatur: ohne Hitze. 70 g Mehl mit etwas Salz, etwas Pfeffer und 1 TL Paprikapulver vermengen, bis ein rieselndes Pulver ohne rote Klümpchen entsteht. Den ganzen Spieß dünn bemehlen und Stellen, an denen Mehl dick liegt, mit dem Finger abklopfen. Aufhören, wenn das Rot des Fleischs gerade noch durchschimmert: Dann haftet das Ei gleichmäßig, und die Panade wird kein dicker Kloß.

STEP 44 / 8

Durch Ei ziehen und in Semmelbröseln wenden

10 min

Spieß durch Ei ziehen und Semmelbrösel andrücken
Brösel nicht zu fest andrücken: locker ringsum aufgelegt, wird es beim Flachbraten leicht

Temperatur: ohne Hitze. 2 Eier mit 2 EL Milch zu einer glatten Flüssigkeit ohne sichtbare Eiweißfäden verrühren. Den bemehlten Spieß hindurchziehen, in den Semmelbröseln wälzen, mit der Hand leicht andrücken und auf ein Gitter legen. 5 Minuten ruhen lassen, bis die Brösel stellenweise feucht sind und beim leichten Anheben nicht in großen Stücken abfallen: So löst sie sich beim Garen weniger.

STEP 55 / 8

In der Pfanne Farbe nehmen lassen

10 min

Panade des City Chicken in der Pfanne anbräunen
Eine Temperatur halten, bei der die Ölbläschen fein bleiben, und goldbraun bräunen, ohne zu verbrennen

Temperatur: mittlere Hitze, Öl etwa 170 bis 175 Grad C. Etwa 5 mm Öl in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald ein hineingeworfener Semmelbrösel sofort schäumt, die Spieße einlegen. Pro Seite 2 bis 3 Minuten, insgesamt etwa 8 Minuten, bis alle Seiten goldbraun sind. Es geht hier nicht darum, vollständig durchzugaren, sondern die Panade zu festigen und Röstaroma zu schaffen.

STEP 66 / 8

Im Ofen durchgaren

18 min

Angebratene City-Chicken-Spieße auf dem Gitter im Ofen fertig garen
Nach dem Anbraten in der Pfanne im Ofen sanft bis zum Kern fertig garen

Temperatur: 180 Grad C. Die angebratenen Spieße auf ein Gitter legen und 12 bis 15 Minuten im auf 180 Grad C vorgeheizten Ofen backen. Ohne Gitter direkt auf das Blech legen und einmal unterwegs wenden. Damit der Boden der Panade nicht feucht wird, ist das Gitter besser geeignet.

STEP 77 / 8

Kerntemperatur prüfen und ruhen lassen

6 min

Kerntemperatur des City Chicken mit dem Thermometer prüfen
Den Kern des dicksten Spießes prüfen und vor dem Anrichten ruhen lassen

Temperatur: Resthitze, Kern auf 63 Grad C und mehr prüfen. Das Thermometer in die Mitte des dicksten Spießes stecken und prüfen, dass es 63 Grad C oder mehr anzeigt. Reicht es nicht, jeweils 3 Minuten bei 180 Grad C verlängern. Nach der Kontrolle 3 Minuten auf dem Gitter ruhen lassen. Schneidet man sofort an, tritt Saft aus, und die Panade löst sich leichter.

STEP 88 / 8

Das Gravy zubereiten

10 min

Gravy in der Pfanne einkochen und dabei die Röststoffe des Fleischs nutzen
Mit den Röststoffen vom Flachbraten entsteht in kurzer Zeit ein Gravy mit Fleischaroma

Temperatur: mittlere bis niedrige Hitze, leise köchelnd. Etwa 1 EL Öl in der Pfanne lassen und, wenn die Röststoffe schwarz sind, leicht abwischen. 15 g Butter und 1 EL Mehl zugeben und 1 Minute bei mittlerer bis niedriger Hitze anschwitzen. Nach und nach 250 ml Hühnerbrühe zugeben und 3 bis 4 Minuten kochen, dabei den Boden mit dem Holzlöffel lösen. Mit 1 TL Worcestershiresauce und etwas Salz abschmecken; aufhören, wenn die Bindung dünn am Löffel bleibt.

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Ingredients

Zutaten

1 / 3

Fleisch und Würzung

Zutat Menge Wie man auswählt
Schweineschulter am Stück 300 g Kein dickes Fett lassen; in 2.5-cm-Würfel schneiden
Schweinekeule am Stück 300 g Nur Schulter geht auch. Mageres Fleisch festigt die Form
Salz 1 1/4 TL Zum Würzen des Fleischs
Schwarzer Pfeffer 1/2 TL Fein oder grob
Paprikapulver 1 TL Farbe und Duft. Mit geräuchertem Paprika wirkt es etwas amerikanischer
Knoblauchpulver 1/2 TL Geriebener Knoblauch, 1/2 TL, geht auch
2 / 3

Panade und Bratöl

Zutat Menge Ersatz und Hinweise
Weizenmehl 70 g Nimmt die Feuchtigkeit des Fleischs auf
Eier 2 Gut verquirlen, dabei Eiweißklumpen zerschneiden
Semmelbrösel 120 g Feine: gleichmäßig; grobe: knuspriger
Milch 2 EL Zum Strecken des Eis. Wasser geht auch
Pflanzenöl 5 mm Höhe in der Pfanne Zum Flachbraten. Sesamöl ist zu aromatisch
3 / 3

Gravy und Beilagen

Zutat Menge Aufgabe
Butter 15 g Fülle des Gravys
Weizenmehl 1 EL Bindet das Gravy
Hühnerbrühe oder Wasser 250 ml Bei Wasser 1/2 TL Brühepulver zugeben
Worcestershiresauce 1 TL Ergänzt den Fleischduft
Kartoffelpüree für 4 Personen Nimmt das Gravy auf
Grüne Bohnen, Essiggurken je nach Bedarf Nehmen dem Teller die Schwere
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Die Geschichte des City Chicken: Warum „Chicken“, wenn es kein Hähnchen ist?

Drückt man Panade auf Schweinefleisch am Spieß und legt es in eine Pfanne mit wenig Öl, sieht es aus wie ein kleiner frittierter Spieß. Im Mittleren Westen der USA und rund um Pittsburgh nennt man das jedoch City Chicken. Der Name enthält „Chicken“, aber die Zutat ist kein Hähnchen: Es ist ein Hausmannsgericht, bei dem Würfel von Schwein oder Kalb auf einen Spieß gesteckt werden, damit es wie eine Hähnchenkeule aussieht.

Dieser Name bewahrt die Spuren der städtischen Ernährung des frühen 20. Jahrhunderts. Heute gilt Hähnchen als günstig, doch in den USA gab es eine Zeit, in der es teuer war, und es war realistischer, Schweine- oder Kalbsreste auf einem Spieß zu einem „Hähnchen-Ersatz“ zusammenzufassen. In Haushalten in Cleveland, Detroit, Pittsburgh, Ohio und Michigan blieb das City Chicken erhalten.

In der normalen Küche nähert man sich, indem man es als panierten Spieß denkt. Doch City Chicken endet nicht beim Frittieren: Nachdem die Oberfläche Farbe genommen hat, wird im Ofen durchgegart und aus Bratensaft und Röststoffen eine braune Sauce (Gravy) gemacht. Mit dieser braunen Sauce zum Schluss wird es zu einem amerikanischen Hausmannsgericht.

Wenn Jambalaya (auf Japanisch) und Gumbo (auf Japanisch) Topfgerichte aus Louisiana sind, steht City Chicken dem Tisch an den Großen Seen näher. Kein glanzvolles Gewürzgericht, sondern ein gehaltvolles Abendessen aus Supermarktfleisch, Semmelbröseln, Eiern und Kartoffelpüree. Darin liegt sein Reiz.

Namensvarianten

City Chicken heißt auch Mock Chicken oder Mock Drumsticks. Man verbindet es oft mit den Tischen von Einwandererfamilien; je nach Region gibt es nur Schwein, auch Kalb, mit oder ohne Gravy, ohne Tomatensauce usw. Dieser Artikel orientiert sich an einer Hausversion mit leicht erhältlicher Schweineschulter und Schweinekeule, abgeschlossen mit Gravy.

Von den Metzgereien an den Großen Seen auf den Abendbrotteller

Interessant macht das City Chicken nicht nur der Witz des Namens. Die Idee, Fleischwürfel so aufzuspießen, dass sie wie ein Stück mit Knochen aussehen, lässt das „etwas festlichere Abendessen“ der Arbeiterfamilien in der Stadt erkennen. Statt des damals teuren Hähnchens nähert man das leichter erhältliche Schwein oder Kalb in der Form an. Man paniert, brät an und gießt braune Sauce darüber: Auf dem Teller werden billige Fleischreste zum Sonntagsgericht.

Es ist kein Gericht, bei dem allein der Regionsname den Duft sofort aufsteigen lässt, wie beim Gumbo (auf Japanisch) aus New Orleans. Es ist eher ein Gericht, das rund um Detroit, Cleveland und Pittsburgh geblieben ist. Deshalb ist seine Form nicht festgelegt: Manche machen es nur mit Schwein, leichter; andere mischen Kalb für mehr Zartheit; wieder andere lassen die gebratenen Spieße kurz im Gravy ziehen.

Beim Nachkochen sollte man diese Freiheit nicht leichtfertig nehmen. Man kann es mit Zutaten für frittierte Spieße machen, ohne es als solche zu essen. Man macht ein Gravy, keine Tischsauce. Man reicht Kartoffelpüree, grüne Bohnen, Mais und Gurken dazu, nicht einen Berg Kohl. Schon diese Änderungen lassen dasselbe Schweinefleisch mit Panade als „Hausmannskost aus dem Mittleren Westen der USA“ landen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Fleischeinkauf. Rollt man dünne Scheiben oder Reste mit Gewalt zusammen, wächst die Oberfläche, Mehl und Ei dringen ein, und die Kerntemperatur ist schwer zu lesen. Um den in der Metzgerei aufgespießten Würfeln nahezukommen, schneiden Sie ein ganzes Stück in 2,5-cm-Würfel. Nur mit Schulter hebt das Fett die Panade ab, nur mit Keule wird es fest: Mischen Sie beim ersten Mal halb und halb. Diese kleine, realistische Entscheidung verringert Fehlschläge in der Küche deutlich.

Zutaten: Würfel in Hähnchenkeulen-Optik und Spieße

Schweinefleisch, Bambusspieße, Mehl, Eier, Semmelbrösel, Paprikapulver und Brühe in der Küche bereitgelegt
Schweinewürfel und Panade in der Reihenfolge Mehl, Ei, Semmelbrösel vorab aufteilen, dann gerät die Arbeit weniger durcheinander

Für 4 Personen, bei je 2 Spießen. Mit Schweineschulter allein wird es saftig, doch bei viel Fett löst sich die Panade leichter. Allein die Keule wird fest: Beim ersten Mal mischen Sie halb Schulter, halb Keule, das lässt sich besser handhaben.

Kaufen Sie ein ganzes Stück, keine „Schnitzel“-Scheiben. Wenn die Metzgerei Würfel schneiden kann, bitten Sie um 2,5 cm Kantenlänge: Die Arbeit zu Hause wird deutlich einfacher. Je gleichmäßiger die Fleischflächen am Spieß ausgerichtet sind, desto gleichmäßiger werden auch Mehl-, Ei- und Bröseldicke und desto stabiler die Bräunung.

Das Fleisch beim Einkauf beurteilen

Was man im Laden sieht Geeignet? Grund
Schweineschulter am Stück Sehr Gutes Verhältnis von Fett und Mageren, trocknet am Spieß nicht leicht aus
Schweinekeule am Stück Sehr Feste Form, gleicht das Fett der Schulter aus
Dickes Kotelett für Tonkatsu Mittel Brauchbar, wenn die Dicke 2.5-cm-Würfel erlaubt. Bereits geklopft kann es zerfallen
Reste, dünne Scheiben Wenig Spieß verliert die Form, Kerntemperatur schwer zu prüfen
Hähnchenschenkel Als Gericht möglich Außerhalb des Namenskontexts. Wenn verwendet, im Kern 74 Grad C und mehr prüfen
Allergene und Garung

Dieses Gericht enthält Schweinefleisch, Weizen, Eier und Milchprodukte. Schweinefleisch durchgaren und nach dem Garen nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen. Der Text orientiert sich an amerikanischen Informationen zur Lebensmittelsicherheit: Kerntemperatur ab 63 Grad C, Ruhezeit mindestens 3 Minuten. Es sind Fleischwürfel und kein Hackfleisch, aber da die Stücke am Spieß übereinanderliegen, gibt ein Thermometer im dicksten Teil Sicherheit.

Was für dieses Gericht zusätzlich zu kaufen ist

Für City Chicken kommen drei Dinge hinzu: Bambusspieße, Paprikapulver, Thermometer. Schweinefleisch, Eier und Semmelbrösel bekommen Sie im gewohnten Laden. Der Spieß ist das Werkzeug, das die Form gibt, das Paprikapulver der Duft, der der Panade eine amerikanische Farbe verleiht, und das Thermometer nimmt den Zweifel „sieht gar aus, aber wie ist es innen?“.

Zu lange Spieße passen nicht in die Pfanne: Für zu Hause genügen 18 bis 24 cm. Bei 30-cm-Spießen das Fleisch in der Mitte zusammenschieben, damit man beide Enden kurz halten kann.

Das Paprikapulver ist nicht zum Schärfen da, sondern um der Panade eine warme rote Farbe und süßen Duft zu geben. Wenn Sie geräucherten Paprika haben, ersetzen Sie nur die Hälfte: Das gibt das Röstaroma amerikanischer Flachbratgerichte.

Das Thermometer nützt umso mehr, je mehr ein Gericht im Ofen fertig gegart wird. Die Panade kann braun sein, obwohl die Mitte nicht gar ist: Prüfen Sie wenigstens beim ersten Mal am dicksten Spieß.

Zubereitung: Flachbraten, dann im Ofen fertig garen

Am Spieß ist das Fleisch ein Haufen übereinanderliegender Stücke. Jagt man nur in der Pfanne nach Farbe, wird die Außenseite dunkel, und man sorgt sich um das Innere. Erst anbraten und zum Schluss im Ofen beruhigen: So bleiben Panade und Garung stabil.

Regionale Unterschiede und Servieren: ein Gravy-Gericht, kein frittierter Spieß

Aufgeschnittenes City Chicken mit Kartoffelpüree, grünen Bohnen und Gravy angerichtet
Sieht man an der Schnittfläche die Fleischwürfel, wird klar, dass es kein Hähnchen ist

City Chicken unterscheidet sich je nach Region und Familie stark. Manche machen es nur mit Schwein, andere stecken Schwein und Kalb abwechselnd auf. Manche panieren und frittieren nur, andere geben es nach dem Flachbraten in den Ofen, wieder andere lassen es kurz im Gravy ziehen. Gemeinsam ist, das Fleisch an einem Spieß zusammenzufassen, damit es wie Hähnchen mit Knochen aussieht.

In der normalen Küche kommt der Geist des Originals besser heraus, wenn man es nicht zu sehr an frittierte Spieße annähert. Statt es in Sauce zu ertränken, mit Kartoffelpüree und Gravy servieren. Statt Kohlstreifen grüne Bohnen, Mais und Gurken danebenlegen. Isst man das panierte Fleisch nicht als Beilage zu Reis, sondern mit brauner Sauce und Kartoffel, liegt der Schwerpunkt wie bei einem amerikanischen Hausmannsgericht.

Unter amerikanischen Gerichten ist der Po'Boy (auf Japanisch) das Sandwich aus New Orleans, belegt in französischem Brot, und Red Beans and Rice ein Montagstopf aus Bohnen und Reis. City Chicken unterscheidet sich von beiden: ein Gericht, bei dem in der Metzgerei gekaufte Fleischwürfel zu Hause zum „Festessen“ werden.

Wenn Sie bei der Art des Essens unsicher sind, neigen Sie eher zu einem vollständigen Abendteller als zu einem leichten Frittiergericht. Kartoffelpüree verstreichen, Spieß darauflegen, etwas Gravy darübergeben. Daneben säuerliche Gurken oder gesalzene gekochte grüne Bohnen. Kommen Knusprigkeit der Panade, Weichheit der Kartoffel und Salz des Gravys zusammen, ist es ein anderes Gericht als ein mit Sauce übergossener Spieß.

Entscheidungen, um nahezukommen

Unsicherheit Empfehlung für das erste Mal Spielraum
Fleisch 300 g Schweineschulter, 300 g Schweinekeule Nur Schulter ist zart. Nur Keule ist leicht
Panade Mehl, Ei, Semmelbrösel Feine Brösel: fein; grobe: knuspriger
Abschluss Nach dem Flachbraten Ofen bei 180 Grad C Ohne Ofen: zugedeckt 8 Minuten bei niedriger Hitze. Die Panade wird etwas feucht
Sauce Braunes Gravy Fertiges Gravy, oder einfache Version mit Brühe und Butter
Beilagen Kartoffelpüree, grüne Bohnen Mais, Gurken, Brötchen passen ebenfalls

Drei Ursachen lösen die Panade ab: Feuchtigkeit des Fleischs, Mehldicke und zu wenig Ruhe. Ist die Oberfläche nach dem Aufspießen nass, mit Küchenpapier abtupfen. Das Mehl nicht dick auftragen und nach Ei und Bröseln 5 Minuten ruhen lassen. Diese kleine Wartezeit verändert, wie es in der Pfanne zerfällt.

Aufbewahrung und Aufwärmen: Panade und Gravy trennen

Reste des City Chicken auf dem Gitter abkühlen, Gravy und Beilagen in separaten Dosen aufbewahrt
Damit die Panade nicht feucht wird, City Chicken und Gravy getrennt aufbewahren

City Chicken schmeckt frisch am besten; bleibt etwas übrig, bewahren Sie es getrennt vom Gravy auf. Im Kühlschrank mit Gravy darüber wird die Panade weich und schwer. Kurz vor dem Servieren aufwärmen und die Sauce erst zum Schluss darübergeben, dann kehrt etwas vom Röstaroma der Brösel zurück.

Was aufbewahrt wird Dauer Aufwärmen
City Chicken selbst 2 Tage im Kühlschrank 8 Minuten im Toaster oder Ofen bei 160 Grad C
Eingefrorenes City Chicken 3 Wochen Im Kühlschrank auftauen, dann 10 Minuten bei 160 Grad C
Gravy 2 Tage im Kühlschrank Kleiner Topf bei niedriger Hitze. Ist es fest, jeweils 1 EL Wasser zugeben
Kartoffelpüree 2 Tage im Kühlschrank In der Mikrowelle erwärmen und mit wenig Milch verdünnen

Für die Lunchbox am Morgen gut aufwärmen, vollständig abkühlen lassen und einpacken. Das Gravy kommt in ein eigenes Gefäß. Es ist kein Gericht, das man lange bei Raumtemperatur herumträgt: Im Sommer ein Kühlelement verwenden und vor Mittag essen.

Häufige Fragen

Kann man es mit Hähnchen machen?

Ja, aber der Reiz des Namens wird etwas schwächer. City Chicken ist ein Gericht, bei dem man ein anderes Fleisch als Hähnchen ausgibt: Schwein oder Kalb passen besser. Mit Hähnchen schneiden Sie Brust in Würfel und gehen genauso vor, mit mindestens 74 Grad C im Kern.

Geht es ohne Ofen?

Ja. Nach dem Anbraten in der Pfanne das Öl leicht abwischen, zudecken und 8 bis 10 Minuten bei niedriger Hitze dämpfen. Der Boden der Panade wird dabei etwas feucht. Deckel abnehmen und zum Schluss 1 Minute braten, dann kehrt etwas Knusprigkeit zurück.

Geht es mit Schweinereste?

Wir raten ab. Unregelmäßige Reste zerfallen am Spieß, und die Kerntemperatur ist schwer zu lesen. Haben Sie nur dünne Scheiben, betrachten Sie es als anderes Gericht, um den Spieß gewickelt und vom City Chicken getrennt: Das ist sicherer.

Wird es mit Schulter allein schwer?

Mit Schulter allein geht es. Ein fettreiches Stück lässt Saft und Fett in der Panade sammeln, und der Boden kann etwas schwer werden. Beim ersten Mal ergibt halb Schulter, halb Keule Saftigkeit und feste Form. Bei reiner Schulter große Stellen mit reinem weißem Fett entfernen und nach dem Flachbraten auf einem Gitter überschüssiges Öl abtropfen lassen, bevor es in den Ofen kommt.

Kann man es mit Sauce statt Gravy essen?

Ja. Für den Geist eines heimischen Hausmannsgerichts passt aber ein Gravy, auch ein einfaches, besser: Röststoffe vom Fleisch, Butter, Mehl und Brühe genügen. Mit Sauce wird es einem japanischen frittierten Spieß sehr ähnlich.

Kann man frische Semmelbrösel nehmen?

Ja. Frische Brösel sind knusprig und gut, nehmen aber leicht Öl auf. Für mehr Leichtigkeit trockene Brösel mit der Hand etwas zerbröseln oder halb grob, halb fein mischen.

Quellen