Chhilka Roti: Rohreis und Chana Dal, über Nacht eingeweicht und dünn gebacken
Nur Rohreis, Chana Dal, Wasser, Salz und etwas Öl. Den Teig fein mahlen, dünn ausstreichen und jede Roti von der Tawa nehmen, sobald auf beiden Seiten goldene Punkte erscheinen.
Am Abend zuvor kommen Rohreis und Chana Dal zusammen in eine Schüssel mit Wasser. Am nächsten Tag werden sie abgegossen, zu einer feinen Paste gemahlen, mit Salz gewürzt und esslöffelweise, je 2 Esslöffel, auf einer heißen, leicht eingeölten Tawa verstrichen. Ein Deckel kommt darauf, die Roti wird gewendet, und wenige Augenblicke später kommt sie dünn und mit goldenen Sprenkeln von der Pfanne.
So beschreibt Sushmita Pandit die Chhilka Roti in ihrem Rezeptbeitrag von 2013, „Chawal ki roti (chilka roti) (Rice pan chapati)“. Sie nennt Jharkhand als ihre Heimat und stellt die Roti als Gericht von zu Hause vor, das sie auch zu besonderen Anlässen zubereitet. Sie serviert sie mit Curry und schreibt, dass sie besonders gut zu Chana-Dal-Chutney passt.
Im Teig gibt es keine Gärung, kein Mehl und keine Gewürze. Genau das unterscheidet sie von ihren Nachbarn auf der großen Tafel der indischen Küche: Der Dosa-Teig besteht aus Reis und Urad Dal und wird fermentiert, und Cheela ist ein schneller Teig aus Besan mit Gemüse. Chhilka Roti ist ein eigenes Gericht aus eingeweichtem Getreide und frisch gemahlenen gespaltenen Kichererbsen.
Mengen und Zubereitung folgen dem Rezept von Sushmita Pandit. Sekai Gohan hat dieses Rezept nicht in der Küche getestet. Sie gibt den Ansatz mit 8 mittelgroßen Roti an und nennt 2 Minuten Vorbereitung zum Mahlen. Diese Angaben stammen von ihr und sind nicht geprüft; die Zeit zum Mahlen schließt das Einweichen nicht ein, und bei 2 Esslöffeln Teig pro Roti ergibt die volle Menge an Getreide womöglich nicht genau acht. Dieser Artikel verspricht keine bestimmte Anzahl Roti.
Der Name erscheint als Chhilka, Chilka und Chilkha Roti, und SHĀLIKŪṬA verzeichnet ihn zusätzlich als Papri und Chikha Roti. Sie werden hier als Varianten desselben Namens behandelt. Die Herkunft des Wortes ist nicht geklärt.
Zutaten

Reis und Dal auswählen
Arwa chawal bedeutet schlicht Rohreis, also ungekochten Reis. Der Teig beruht darauf, ganze Körner einzuweichen und zu mahlen; gekochter Reis und Reismehl gehören deshalb nicht in dieses Rezept.
Chana Dal sind gespaltene Bengal-Kichererbsen. Achten Sie auf Packungen mit der Aufschrift Chana Dal oder Bengal Gram Dal. Besan (Kichererbsenmehl) und Urad Dal gehören zu anderen Gerichten, nämlich Cheela und Dosa, und sind hier kein Ersatz. Tauschen Sie keine anderen Bohnen oder Mehle ein.
Zum Einweichen nehmen Sie so viel Wasser, dass das Getreide bedeckt ist, beim Mahlen und Verdünnen nur wenig. Salzen Sie nach Geschmack und fetten Sie die Tawa mit etwas Öl ein.
Ausrüstung
- Schüssel zum Einweichen
- Sieb oder Abtropfsieb
- Mixer, Standmixer oder Wet Grinder
- Antihaftbeschichtete Tawa oder Bratpfanne
- Passender Deckel für Tawa oder Pfanne
- Esslöffel
- Löffel oder Pinsel für das Öl und zum Verstreichen des Teigs
- Pfannenwender zum Wenden
Worauf es ankommt
Das Rezept ist kurz, deshalb liegt das meiste Urteilsvermögen an drei Stellen: wie fein die Paste ist, wie viel Wasser hineinkommt und die goldenen Punkte am Ende.
| Was Sie bemerken | Was zu prüfen ist | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Die Paste fühlt sich grob an | Ob das Getreide fein gemahlen ist | Weiter mahlen und nur wenig Wasser zugeben |
| Der Teig lässt sich nicht dünn verstreichen | Ob das Wasser für dünne Roti schon zugegeben wurde | Etwas mehr Wasser zugeben und unterrühren, immer nur ein wenig |
| Der Teig läuft über die Pfanne | Zu viel Wasser auf einmal zugegeben | Beim nächsten Mal das Wasser zum Verdünnen in kleineren Mengen zugeben |
| Die Roti klebt fest | Pfanne, Hitze und Öl | Eine antihaftbeschichtete Tawa oder Pfanne verwenden, bei mittelstarker bis hoher Hitze erhitzen und leicht einfetten, bei Bedarf mit etwas mehr Öl |
Das Zeichen für das Ende sind goldene Punkte auf beiden Seiten. Ein paar winzige Sprenkel auf der Oberfläche sind bei einem gemahlenen Reis-Dal-Teig normal.
Wie andere Köchinnen und Köche sie zubereiten
Sushmita Pandit nennt in ihrem eigenen Rezept zwei Möglichkeiten. Das Einweichen kann statt über Nacht mindestens 5 Stunden dauern, und das zusätzliche Wasser am Ende dient nur für dünne Roti; dieser Artikel folgt dem Einweichen über Nacht und der dünnen Variante.
Andere schreiben das Gericht anders auf, und ihre Mengen sind nicht in das obige Rezept eingeflossen:
- I camp in my kitchen (Priya Srinivasan): misst in Tassen, mit 1 Tasse Rohreis, 1/2 Tasse Chana Dal und etwa 1/2 bis 3/4 Tasse Wasser, und bevorzugt einen etwas dünnen Teig. Im Beitrag wird die Roti mit Chana-Dal-Chutney und Bilati-Chutney kombiniert.
- Archana's Kitchen (Nithya Anantham): verwendet 1 1/2 Tassen Reis und 3/4 Tasse Chana Dal, mahlt eine glatte Paste, die dicker bleibt als Dosa-Teig, und backt etwa 2 Minuten auf der einen und 1 bis 2 Minuten auf der anderen Seite.
- SHĀLIKŪṬA (Jyoti Shukla): ein Papri-Rezept mit 250 g Reis, einer Handvoll Bohnen aus mehreren zur Wahl stehenden Sorten, Salz, Kreuzkümmel, grüner Chili und Senföl, 1 bis 2 Stunden eingeweicht.
Das zeigt, wie stark die Roti je nach Köchin oder Koch variiert. Wenn Sie die schlichte Version möchten, die dieser Artikel beschreibt, bleiben Sie bei Rohreis, Chana Dal, Wasser, Salz und Öl.
Eine Hausroti in Jharkhand, Bihar und Uttar Pradesh
Sushmita Pandit schreibt über Chhilka Roti als Gericht ihrer Heimat Jharkhand und erwähnt, dass sie sie zu besonderen Anlässen zubereitet. SHĀLIKŪṬA, ein Projekt zu traditionellen Reissorten, beschreibt Papri, Chikha und Chilkha Roti als traditionelles Reisgericht, das in Haushalten in ganz Jharkhand, Bihar und Uttar Pradesh zu finden ist, und stellt es als Alltagsessen dar: dünn und weich, gegessen mit Gemüse, Dal, Fleisch, Chutney oder Pickles. Auch I camp in my kitchen führt Papri und Chilka Roti unter den Reisgerichten Jharkhands auf.
Zusammengenommen deuten die Quellen auf eine Roti hin, die sowohl an gewöhnlichen Tagen als auch zu besonderen Anlässen auf den Tisch kommt, wobei sich das Gewicht je nach Region und Haushalt verschiebt. Keines der beiden Bilder ist das einzige.
SHĀLIKŪṬA grenzt Chilkha außerdem von Dosa ab. Beide gehen von gemahlenem Reis und einer Hülsenfrucht aus, doch Dosa-Teig enthält Urad Dal und wird fermentiert, während der Chilkha-Teig dünn und unfermentiert ist. Cheela ist wieder etwas anderes: ein Teig aus Besan mit Gemüse.
Servieren
Sushmita Pandit isst Chhilka Roti mit Curry und hebt Chana-Dal-Chutney als besonders gute Ergänzung hervor. Das Chutney ist ein eigenes Gericht, das dazu gereicht wird, und gehört nicht in den Rotiteig.
Häufige Fragen
Wie viele Roti ergibt das?
Sushmita Pandit nennt 8 mittelgroße Roti. Diese Zahl ist nicht geprüft, und bei 2 Esslöffeln Teig pro Roti kann der volle Ansatz eine andere Anzahl ergeben. Betrachten Sie die Ergiebigkeit als offen und backen Sie, bis der Teig aufgebraucht ist.
Muss der Teig gären oder ruhen?
Nein. Reis und Chana Dal werden eingeweicht, abgegossen und gemahlen und dann gebacken, sobald Salz und gegebenenfalls Wasser zum Verdünnen untergerührt sind. Dass nichts fermentiert wird, ist einer der deutlichsten Unterschiede zu Dosa.
Kann ich kürzer als über Nacht einweichen?
Im Rezept von Sushmita Pandit stehen mindestens 5 Stunden oder über Nacht. Dieser Artikel folgt dem Einweichen über Nacht.
Kann ich Reismehl oder gekochten Reis statt Rohreis verwenden?
Nicht in diesem Rezept. Es geht von Rohreis (Arwa chawal) aus, der mit Chana Dal eingeweicht und frisch gemahlen wird, und die Unterlagen zu diesem Artikel stützen keinen Austausch gegen Reismehl, gekochten Reis oder andere Hülsenfrüchte.
Warum gibt es keine genauen Mengen für Wasser, Salz und Öl?
Sushmita Pandit nennt sie nicht. Verwenden Sie Wasser nach Bedarf, zum Einweichen, etwas zum Mahlen und etwas mehr für dünne Roti; Salz nach Geschmack; und etwas Öl zum Einfetten der Tawa.
Ist Chhilka Roti dasselbe wie Cheela?
Nein. Cheela ist ein schneller Teig aus Besan mit Gemüse. Chhilka Roti wird aus eingeweichtem Rohreis und Chana Dal gemacht, die zu einem Teig gemahlen werden, ohne Gemüse und ohne Gewürze.
Quellen
- Sushmita Pandit, „Chawal ki roti(chilka roti)(Rice pan chapati),“ Wah „Sush“ kitchen, 2. Mai 2013. Das Rezept, dem dieser Artikel folgt: Jharkhand als Heimat der Autorin, die Zutaten (300 g Rohreis, 200 g Chana Dal, Wasser, Salz, Öl), Einweichen von mindestens 5 Stunden oder über Nacht, Mahlen, die Option für dünne Roti, Backen auf einer antihaftbeschichteten Tawa, zugedeckt zuerst 30 Sekunden und dann 20 Sekunden, Servieren mit Curry und Chana-Dal-Chutney sowie die von der Autorin genannte Ergiebigkeit und Zeiten. https://wahsushkitchen.blogspot.com/2013/05/chawal-ki-rotichilka-rotirice-pan.html
- Priya Srinivasan, „Chilkha Roti with Chana dal Chutney and Bilati Chutney from Jharkhand,“ I camp in my kitchen, 12. April 2014, aktualisiert am 26. Dezember 2024. Ein eigenes Rezept für die Roti aus Reis und Chana Dal und die Aufführung von Papri und Chilka Roti unter den Reisgerichten Jharkhands; ihre Mengen werden in diesem Rezept nicht verwendet. https://www.icampinmykitchen.com/chilkha-roti-with-chana-dal-chutney-and/
- Nithya Anantham, „Chilka Roti Recipe (Jharkhand Style Rice and Lentil Roti),“ Archana's Kitchen, 11. Oktober 2019. Ein eigenes Rezept im Stil Jharkhands mit Reis und Chana Dal, mit dickerem Teig und anderen Backzeiten; seine Mengen werden in diesem Rezept nicht verwendet. https://www.archanaskitchen.com/recipe/chilka-roti-recipe-jharkhand-style-rice-and-lentil-roti
- Jyoti Shukla, „Papri (Chilka Roti),“ SHĀLIKŪṬA, 21. Juni 2025. Die Namen Papri, Chikha und Chilkha Roti, das Vorkommen des Gerichts als alltägliches Hausessen in Jharkhand, Bihar und Uttar Pradesh, das Servieren mit Gemüse, Dal, Fleisch, Chutney und Pickles sowie die Abgrenzung vom fermentierten Dosa-Teig. https://shalikuta.org/papri-chilka-roti/















