Südafrikanischer Umngqusho: weich geschmorter Samp mit Bohnen, dazu Blattgemüse und Tomatenaromen
Vorbereitung12 Std. 30 Min.
Garzeit2 Std. 45 Min.
Portionen4 Portionen
KücheSüdafrikanisch

Umngqusho: südafrikanischer Eintopf aus Samp und Bohnen

Umngqusho, ein Gericht der Xhosa aus Südafrika: Samp und Bohnen sanft in einem Topf geschmort. Tafel und regionale Unterschiede, Ersatz durch grobes Maisgrieß-Hominy, Einweichen, Hitzeführung und Ergebnis, Zugabe des Gemüses, Aufbewahrung und Einkauf, Beilage zum Braai, Allergien und Korrektur bei Fehlschlägen.

Gesamt: 15 Std. 15 Min.Schwierigkeit: Mittel

Cooking flow

Zubereitung

STEP 11 / 6

Samp und Bohnen einweichen

5 min + 8–12 h

Samp und getrocknete Bohnen werden getrennt in Schüsseln mit Wasser eingeweicht
Samp und Bohnen in reichlich Wasser einweichen und für das Garen am nächsten Tag vorbereiten

250 g Samp und 180 g Zuckerbohnen getrennt waschen und in reichlich Wasser einweichen. Als Richtwert 8–12 Stunden bei Zimmertemperatur, in der warmen Jahreszeit im Kühlschrank. Wenn am nächsten Tag beim Abgießen die Bohnenhaut gespannt ist und die Ecken des Samp leicht aufgequollen sind, ist es bereit. Bei Hominy, bei dem auf der Packung steht, dass nicht eingeweicht werden muss, verkürzen oder entfallen lassen Sie das Einweichen und richten die Garzeit nach der Angabe.

STEP 22 / 6

Samp und Bohnen weich garen

90–120 min

Samp und Bohnen köcheln mit Lorbeer im Topf, die Körner sind aufgequollen
Bei mittlerer bis niedriger Hitze köcheln, bis die Ecken des Samp aufquellen und die Bohnenhaut zu platzen beginnt

Hitze: 10 Minuten Kochen, dann Köcheln bei mittlerer bis niedriger Hitze.

Das Einweichwasser abgießen und Samp, Bohnen, 2.5 L Wasser und 2 Lorbeerblätter in den Topf geben. Bei starker Hitze zum Kochen bringen und 10 Minuten halten, dann den Deckel leicht versetzt auflegen und bei mittlerer bis niedriger Hitze köcheln. Ab etwa 90 Minuten prüfen. Das Garen ist beendet, wenn im Samp kein harter Kern mehr bleibt und die Bohnen sich mit den Fingern zerdrücken lassen. Sinkt zwischendurch der Wasserspiegel unter die Körner, kochendes Wasser in 100-ml-Schritten nachgießen. Plötzlich viel kaltes Wasser zu geben, senkt die Topftemperatur: vermeiden. Noch nicht salzen. Wer das Salz festlegt, solange alles hart ist, kann später nicht mehr nachjustieren. Bleiben getrocknete Bohnen hart, verlängern Sie die Garzeit in 30-Minuten-Schritten und essen niemals harte Bohnen.

STEP 33 / 6

Zwiebel und Karotte mit Curry verbinden

8 min

Zwiebel und Karotte mit Curry angebraten, das Öl gelb gefärbt
Erst die Süße der Zwiebel hervorholen, dann Curry zugeben und braten, bis der Pulvergeschmack verschwindet

Hitze: mittel bis mittel-niedrig.

Während des Schmorens bereiten Sie in einer anderen Pfanne die Aromabasis. 200 g Zwiebel in 5-mm-Streifen, 150 g Karotte in 3–4 cm lange, 4 mm breite Streifen schneiden. 15 ml Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erhitzen, die Zwiebel 3 Minuten braten, die Karotte zugeben und weitere 3 Minuten braten. Nun 15 ml Currypulver zugeben und bei mittlerer bis niedriger Hitze ständig rühren. 2 Minuten, in denen der Pulverduft ins Öl übergeht, sind genau richtig: Das Zeichen ist, wenn der Pulvergeschmack verschwindet und Duft aufsteigt. Verbrannte Zwiebel wird bitter: Beginnt der Boden Farbe anzunehmen, eine Stufe niedriger stellen.

STEP 44 / 6

Tomate und Kohl garen und die süßsaure Basis bilden

15 min

Zwiebel, Karotte, Tomate und Kohl garen mit Curryduft im Topf
Eine dichte Gemüsebasis, in der die Tomate zerfällt und der Kohl seine Kontur behält

Hitze: mittel-niedrig.

300 g Tomate in 1-cm-Würfeln auf das Aromagemüse geben. 10 Minuten ohne Deckel garen; wenn die Ecken der Tomaten zerfallen und auf dem Öl eine rötlich-orange Farbe aufsteigt, geht es weiter. Dann 150 g Kohl in 2-cm-Quadraten zugeben und nur 5 Minuten garen. Aufhören, wenn die Rippen nicht ganz zergangen sind und noch etwas bleiben. Droht der Boden auszutrocknen, geben Sie jeweils 2 EL der Garflüssigkeit vom Samp zu.

STEP 55 / 6

Samp und Bohnen verbinden und die Flüssigkeit aufnehmen lassen

15 min

Weich gegarter Samp und Bohnen werden in den Tomaten-Gemüsetopf gegeben und mit dem Holzlöffel groß gewendet
Samp und Bohnen nicht zerdrücken, sondern das Gemüsearoma und die Flüssigkeit im Ganzen einziehen lassen

Hitze: mittel-niedrig, ruhiges Köcheln.

Sind Samp und Bohnen weich, den Lorbeer entfernen. 300–500 ml der Garflüssigkeit zurückbehalten und alles in den Gemüsetopf geben. Mit einem Holzlöffel vom Boden aus groß wenden und dabei die Körner nicht zerdrücken, nur die Flüssigkeit einkochen. So 15 Minuten garen, bis die Flüssigkeit zwischen den Körnern noch ein wenig zu sehen ist, aber beim Anrichten auf dem Teller nicht verläuft. Ist es zu wässrig, den Deckel abnehmen und 5 Minuten verlängern; reicht es nicht, 100 ml kochendes Wasser zugeben. Gelungen ist es, wenn der Samp weich ist und ein Teil der Bohnen sich von selbst in der Sauce aufgelöst hat.

STEP 66 / 6

Blattgemüse und Säure zugeben und ruhen lassen

8 min + 5 min Ruhen

Umngqusho mit Blattgemüse wird mit dem Holzlöffel gerührt, bis zu einer Konsistenz, in der Körner und Bohnen bleiben
Abschalten, wenn das Blattgemüse zusammengefallen ist und Körner und Bohnen sich mit dem Löffel fassen lassen

Hitze: niedrig.

80 g Spinat in 4-cm-Streifen zugeben, dazu 5 g Salz, 15 ml Zitronensaft und 1 g schwarzen Pfeffer. 5 Minuten bei schwacher Hitze garen, bis das Blattgemüse zusammenfällt. Das Salz zum Schluss nach dem Salzgehalt der Bohnen anpassen. Abschalten und 5 Minuten ruhen lassen: Die Flüssigkeit an der Oberfläche beruhigt sich, und beim Löffeln bleiben Körner und Bohnen zusammen. Die Zitrone zuletzt löst die Schwere: Der Eintopf aus Bohnen und Getreide isst sich leicht. Heiß allein gegessen, schmeckt er auch zu gegrilltem Fleisch, Würstchen und Chakalaka.

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Ingredients

Zutaten

1 / 2

Samp und Bohnen

Zutat Menge Ersatz und Hinweise
Samp (getrocknete Maiskörner) 250 g Lokale Zutat. Durch 250 g grobes Hominy ersetzbar, doch Korngröße und Einweichzeit auf dem Etikett prüfen
Zuckerbohnen (Sugar Beans, getrocknet) 180 g Mit getrockneten roten Bohnen möglich. Bohnen wählen, die nicht leicht zerfallen
Wasser 2.5 L + 500 ml zusätzlich Zum Schmoren nach dem Einweichen. Wasserstand 2–3 cm über den Körnern halten
Lorbeerblätter 2 Für den Duft. Nach dem Schmoren entfernen
2 / 2

Aromagemüse und Würzung

Zutat Menge Ersatz und Hinweise
Zwiebel 200 g In 5-mm-Scheiben
Karotte 150 g In 3–4 cm lange, 4 mm breite Streifen
Tomate 300 g In 1-cm-Würfel. Aus der Dose 300 g ungesalzene gehackte Tomaten
Weißkohl 150 g In 2-cm-Quadrate. Dicke Blattteile feiner schneiden
Spinat 80 g In 4-cm-Streifen. Auch Pak Choi geht
Currypulver 15 ml Ein Duft, der an die südafrikanische Gemüse-Hausversion heranführt. Schärfe je nach Produkt
Pflanzenöl 15 ml Zum Anbraten von Zwiebel und Karotte
Salz 5 g Erst zugeben, wenn Samp und Bohnen weich sind
Zitronensaft 15 ml Zum Abschluss. Säure nach Zustand der Tomaten einstellen
Schwarzer Pfeffer 1 g Zum Abschluss
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Aus einem Topf im Ostkap steigt der Duft von Mais und Bohnen

Auf den Hügeln des Ostkaps liegen Dörfer mit runden Hütten verstreut. Die Gemeinde Umzimvubu stellt diese Region dem Tourismus als Land ländlicher Siedlungen und kulturellen Erbes vor. Stellen Sie sich die Küche eines solchen Dorfes vor. In einem großen Topf auf dem Feuer werden getrocknete Maiskörner und Bohnen über Stunden weich, und im aufsteigenden Dampf liegt ein leicht süßlicher Getreideduft. Mais und Bohnen in einem Topf kochen: Diese schlichte Kombination ist der Ausgangspunkt des Gerichts, das wir kochen wollen. Die Szene hier ist aus Quellen zusammengesetzt, keine Erinnerung an ein Essen vor Ort.

Umngqusho ist als Gericht des Volkes der Xhosa bekannt. Manche Quellen schreiben es auch uMngqusho mit großem Anfangsbuchstaben. Es ist ein Eintopf aus Samp (grob gebrochene, getrocknete Maiskörner) und Bohnen. Samp ist weder feines Maismehl noch Polenta: Auch gebrochen behalten die Körner Form und Biss. Beim Essen wechseln sich zwei Texturen ab: Samp, dessen Körner bleiben, und Bohnen, die zerfallen.

Wissenswert

umngqusho und uMngqusho sind zwei Schreibweisen desselben Gerichtsnamens. Auch in einer offiziellen Vorstellung Südafrikas gehört Umngqusho zu den typischen Gerichten. Es wurzelt in der Esskultur der Xhosa und ist heute in ganz Südafrika bekannt.


Zutaten (4 Portionen)

Zuerst die Zutaten, die dort den Kern bilden. Grundlage sind 250 g Samp und 180 g getrocknete Zuckerbohnen („Sugar Beans“), beide müssen eingeweicht werden. Gibt es kein Samp, ersetzen Sie es durch 250 g grobes Maisgrieß-Hominy; auch dann haben die Angaben auf der Packung für Einweich- und Garzeit Vorrang. Gemüse und Currypulver sind Zusätze, um in der Hausküche Aromen zu schichten. Sie erweitern die Definition von Umngqusho selbst nicht.

Getrocknetes Samp, Zuckerbohnen, Zwiebel, Karotte, Tomate, Kohl und Spinat für Umngqusho
Rund um Samp und Bohnen die Aromagemüse und das Blattgemüse bereitlegen

Einkaufen

Worauf man beim Einkaufen achtet

Zwiebel, Karotte, Tomate, Kohl, Spinat, getrocknete Bohnen und Currypulver gibt es alle in der Nähe. Nur wenn Sie kein Samp finden, lohnt die Suche nach „Hominy (grob)“ im afrikanischen oder lateinamerikanischen Laden oder online. Prüfen Sie auf der Produktseite die Korngröße, die Zutatenliste, die Füllmenge und ob eingeweicht werden muss. Grobes Hominy hat nicht dieselbe Textur wie traditionelles Samp: Betrachten Sie es als Ersatz, mit dem man in kürzerer Zeit kochen kann.

Nur ein Topf fürs lange Schmoren ist ein kleiner Vorteil. Man lässt 90–120 Minuten bei mittlerer bis niedriger Hitze köcheln: Mit einem schweren Topf mit Deckel nimmt das Wasser sanfter ab. Ein vorhandener schwerer Topf genügt.

Allergien und Kennzeichnung

Wenn Sie auf Mais oder Bohnen reagieren, ersetzen Sie sie nicht und essen Sie das Gericht nicht. Wenn Sie Currypulver, Brühwürfel oder Konserven ergänzen, prüfen Sie Zutaten und Allergenkennzeichnung. In diesem Rezept ist Brühe nicht zwingend. Getrocknete Bohnen gründlich garen und keine hart gebliebenen Bohnen essen.


Zubereitung

Es ist ein Gericht, das am Vorabend beginnt. Im offiziellen Rezept wird über Nacht eingeweicht, aufgekocht und dann etwa 2 Stunden bei schwacher Hitze gegart. Gesalzen wird nicht zu Beginn, sondern erst, wenn Körner und Bohnen weich sind. Wird das Wasser im Topf zu knapp, geben Sie kochendes Wasser in kleinen Mengen nach. Das Ergebnis erkennt man an Folgendem: Die Flüssigkeit ist keine Suppe, sie ist zwischen den Körnern nur ein wenig zu sehen.

Angerichtet verschwindet die Grenze zwischen Sättigungsbeilage und Hauptgericht

Umngqusho trägt schon mit nur Samp und Bohnen eine Mahlzeit. Die hier gekochte Version mit Gemüse richten Sie als ein Gericht an, das warme Sättigungsbeilage und Beilage zugleich ist. Das Magazin Getaway schlägt vor, es mit Braai (draußen gegrilltem Fleisch) zu essen. Das ist aber nicht die einzige Art in der ganzen Region. Wird es in einer flachen Schale serviert, sieht man direkt eine Flüssigkeit, die auf dem Teller nicht verläuft. Mit ein wenig Chakalaka lässt sich der Ablauf des südafrikanischen Tisches, der Gemüseschärfen schichtet, auch in der eigenen Küche nachvollziehen.

Umngqusho in einer flachen Schale mit gegrilltem Fleisch, Blattgemüse und Tomatenbeilage, südafrikanischer Tisch
Um Samp und Bohnen herum werden Gegrilltes und Gemüsebeilagen kombiniert
Dazu passend Rolle Ersatz in der Hausküche
Gegrilltes Fleisch oder Würstchen Bringen Röstaroma und Fett Hähnchenschenkel, Schweinefleisch oder pflanzliche Würstchen separat braten
Chakalaka Bringt Schärfe und Säure In kleiner Menge reichen, lieber selbst gemacht als handelsübliches Gemüse-Relish
Blattgemüse als Beilage Nimmt den Bohnen und dem Getreide die Schwere Spinat oder Pak Choi in Salzwasser blanchieren, auf separatem Teller
Wissenswert

Das offizielle Rezept der Provinz Westkap gibt Currypulver, Zwiebel, Karotte, Tomate, Kohl und Spinat dazu. Das Rezept von Getaway gibt dagegen Kartoffel, Tomate und Käse dazu: ein anderer Hausaufbau. Dieser Unterschied bedeutet keine Rangordnung von „echt“ und „unecht“. Wer darin Aromen von Regionen und Familien sieht, die sich über einen gemeinsamen Kern legen, nämlich Samp und Bohnen zu kochen, nimmt beide Töpfe einfach an.

Kochtipps — voranschreiten, indem man die Veränderungen im Topf beobachtet

Tipp 1: Salz, sobald die Bohnen weich sind

In der ersten Hälfte des Schmorens würzt man nur mit Lorbeer. Zuerst gilt es, die Härte des Samp-Kerns und der Bohnen zu klären. Prüfen Sie, dass die getrockneten Bohnen sich mit den Fingern zerdrücken lassen, bevor Sie Salz zugeben. Auch im offiziellen Rezept bleibt das Salz dem abschließenden Abschmecken vorbehalten.

Tipp 2: Wasser nicht auf einmal nachgießen

Sinkt der Wasserspiegel unter die Körner, in 100-ml-Schritten kochendes Wasser nachgeben. Viel auf einmal einzugießen, ergibt eine zu dünne Suppe. Ziel ist eine Flüssigkeit, die zwischen den Körnern zu sehen ist und angerichtet in der Schale nicht verläuft. Die Verdunstung ist mit und ohne Deckel unterschiedlich: Stellen Sie in den letzten 15 Minuten durch Abnehmen des Deckels ein.

Tipp 3: Beim Hominy die Zeit der Packung beachten

Grobes Hominy unterscheidet sich je nach Produkt: Manche sind schon vorgedämpft und brauchen kein Einweichen. Übertragen Sie das 8–12-stündige Einweichen und die 90–120 Minuten Garzeit für Samp nicht unverändert. Je mehr ein Produkt Ersatz ist, desto wichtiger ist das Lesen der Packung. Achten Sie darauf, dass die weichen Körner ihre Form behalten, und stellen Sie das Wasser zum Schluss ein.

Wenn etwas misslingt

Sind Körner und Bohnen hart, 200 ml kochendes Wasser zugeben, zudecken und bei schwacher Hitze jeweils 20–30 Minuten verlängern. Ist es wässrig, den Deckel abnehmen und bei mittlerer bis niedriger Hitze in 5-Minuten-Schritten einkochen. Achtung: Zu viel Rühren macht Brei. Ist es zu salzig, mit ungesalzen gekochtem Samp oder Bohnen verdünnen und den Zitronensaft zuletzt nur wenig zugeben. Riecht es angebrannt, nicht am Boden kratzen: nur die obere Schicht in einen anderen Topf umfüllen und mit kochendem Wasser und etwas Tomate den Geschmack neu aufbauen.

Variationen

Richtung Was man ändert Was bleibt
Mehr Gemüse 150 g Kürbis und 100 g Paprika zugeben Das Korn von Samp und Bohnen bleibt die Hauptrolle
Mehr Schärfe 1 grüne Chili oder 1 g Chilipulver Salzgehalt des Currypulvers prüfen, bevor man es zugibt
Mit Fleisch Gegrilltes Hähnchenschenkel oder Würstchen separat dazu Nicht zu viel Fleischfett in den Topf geben, den Bohnenduft bewahren
Pflanzlich Pflanzenöl, kein Fleisch und keine Milchprodukte Etiketten von Curry und Würzmitteln prüfen
Reichhaltiger mit Käse Vom Herd genommen 40 g Cheddar oder gereiften Käse einrühren Als Beispiel einer südafrikanischen Hausvariante behandeln

Der Kern von Umngqusho ist ein Eintopf aus Getreidekörnern und Bohnen. Es gibt mehrere Wege, Zutaten zu ergänzen, und keiner ist der einzig richtige. Die Käseversion stammt aus dem Rezept von Getaway, und der Aufbau mit Gemüse zeigt sich im offiziellen Rezept des Westkaps. Die pflanzliche Version ohne Fleisch und Milchprodukte ist ein Vorschlag dieses Artikels. Nicht alle Familien vor Ort machen es in derselben Form.

Hintergrund des Umngqusho — von der Xhosa-Tafel zum Klassiker Südafrikas

Die Gemeinde Umzimvubu beschreibt Mais und seine Verarbeitungsprodukte als Hauptnahrung der regionalen Kultur im Ostkap. Dasselbe Dokument nennt uMngqusho (Samp und Bohnen) und Umvubo, saure Milch, als berühmte Gerichte und verbindet sie mit Mahlzeiten in Kulturdörfern. Das heißt, dieses Gericht ist nicht nur eine Kuriosität für Touristen: Getreide und Bohnen werden im Topf gekocht und gegessen, im Leben der Region. Auch lässt sich seine Herkunft weder an einen Erfinder noch an ein einzelnes Ereignis binden.

Getaway stellt es als traditionelles Xhosa-Gericht vor, das auf der Kombination aus Samp und Bohnen beruht. Die Vorstellungsseite des südafrikanischen Ministeriums für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit beschreibt die südafrikanische Küche als Überlagerung von Einflüssen mehrerer Kulturen und führt Umngqusho als eines der typischen Gerichte auf. Dass es in der Esskultur der Xhosa verwurzelt ist und heute landesweit bekannt, sind zwei Tatsachen, über die man auf unterschiedlichen Ebenen sprechen muss.

Es gibt auch einen Berührungspunkt von Hausküche und öffentlicher Verpflegung. In den Wochenspeiseplänen des Schulernährungsprogramms der Regierung des Westkaps stehen Samp mit Zuckerbohnen und Samp mit Sojahack. Aber ein Schulspeiseplan ist kein Familienrezept: Man kann nicht sagen, er stehe für den Geschmack der Haushalte. Dennoch liest man daraus, dass getrocknetes Getreide und Bohnen nicht nur an Festtagen, sondern als Zutaten für tägliche warme Mahlzeiten behandelt werden.

Stellen wir auch die Unterschiede zwischen Regionen und Familien nebeneinander. Das offizielle Rezept gibt Gemüse und Curry dazu, Getaway gibt Kartoffel und Käse dazu. Diese Unterschiede, die die Kombination aus Samp und Bohnen nicht auslöschen, sind Unterschiede von Region und Familie. Es gibt den Vorschlag, zum Fleisch vom Braai zu reichen, und den, Blattgemüse und Säure zu ergänzen: Die Rolle am Tisch ändert sich jedes Mal. Es ist kein Gericht, von dem man sagen könnte: „Das Original hat zwingend diese Mengen.“

In der heimischen Küche bekommt man Samp nicht immer zuverlässig. Dann nimmt man grobes Hominy als realistischen Ersatz. Doch grobes Hominy deckt sich mit Samp weder in Duft noch in der Art, wie es aufbricht, noch in der Garzeit vollständig. Feines Maismehl oder Polenta verändern die Kornstruktur: Sie werden nicht als Ersatz gewählt. Je mehr ein Produkt Ersatz ist, desto mehr prüfen Sie auf dem Etikett, ob eingeweicht werden muss und wie lange es gart, und beurteilen das Ergebnis nach Festigkeit und Zustand der Flüssigkeit. Was man zu Hause bewahren sollte, ist „ein dichter Eintopf, in dem man Körner und Bohnen getrennt spürt“.

Aufbewahren und Aufwärmen

Den großen Topf nicht bei Zimmertemperatur stehen lassen

Nach dem Kochen innerhalb von 2 Stunden in flache Gefäße aufteilen und kühlen. Bei großer Hitze innerhalb von 1 Stunde. Im Kühlschrank rechnen Sie mit 3–4 Tagen; eingefroren hält die Qualität etwa 3–4 Monate. Erhitzen Sie, bis die Mitte 74 °C (165 °F) erreicht, im Topf bis alles kocht. Vermeiden Sie es, den großen Topf langsam bei Zimmertemperatur abkühlen zu lassen.

Nach dem Kühlen saugt der Samp Wasser auf und wird fest. Zum Aufwärmen geben Sie pro Portion 2–3 EL kochendes Wasser zu und erwärmen langsam bei schwacher Hitze. Der Duft von Zitrone und Blattgemüse schwächt sich beim Aufwärmen ab: Ergänzen Sie ihn kurz vor dem Servieren ein wenig. Aufgetautes behandeln Sie als nicht wieder einzufrieren, bis in die Mitte erhitzt.

Häufige Fragen

Was kaufe ich, wenn ich kein Samp finde?

Suchen Sie das „Hominy (grob)“ aus der Zutatentabelle. Feines Maismehl oder Polenta haben zu wenig Biss. Ob eingeweicht werden muss und die Garzeit richten Sie zuerst nach dem Etikett des Produkts.

Wozu isst man Umngqusho?

Auch mit nur Samp und Bohnen ist es eine Mahlzeit. Man kann gegrilltes Fleisch, Würstchen, Blattgemüse oder Chakalaka dazureichen. Die von Getaway vorgeschlagene Kombination mit Braai ist ein Beispiel.

Die Bohnen bleiben hart. Kann ich Salz zugeben und weiterkochen?

Mehr Salz löst die Härte nicht. Kochendes Wasser zugeben und die Garzeit um jeweils 20–30 Minuten bei schwacher Hitze verlängern. Erhitzen, bis die Bohnen sich mit den Fingern zerdrücken lassen und der Kern des Samp nicht mehr hart ist. Hart gebliebene getrocknete Bohnen nicht essen.

Kann man es vorbereiten?

Ja. Innerhalb von 2 Stunden in flache Gefäße aufteilen und kühlen. 3–4 Tage im Kühlschrank, 3–4 Monate im Gefrierfach: Das sind die allgemeinen Richtwerte der USDA für Reste. Bis in die Mitte auf 74 °C erhitzen, im Topf bis zum Kochen.

Wie macht man es scharf?

Beim Anbraten der Aromagemüse etwas grüne Chili oder Chilipulver zugeben. Wer Schärfe erst auf dem Teller ergänzen will, reicht Chilisauce separat: Der Salzgehalt des Ganzen steigt dann nicht. Currypulver unterscheidet sich je nach Produkt in Schärfe und Salz: vorher prüfen.

Quellen