Eine Portion rosa Chapssaltteok mit roter Azukibohnenpaste gefüllt
Portionen8 Reiskuchen
KücheKoreanisch

Chapssaltteok: Koreanische Klebreiskuchen mit roter Bohnenpaste (찹쌀떡)

So gelingt Chapssaltteok (찹쌀떡): weiche, zartrosa Reiskuchen aus trockenem Klebreismehl, gefüllt mit selbst gekochter Azukibohnenpaste. Es geht um die Wahl des Klebreismehls, das Kochen der Bohnen zur süßen Paste, die Mikrowellenfolge für den Teig, das Formen von acht Reiskuchen und den Unterschied zu Daifuku und anderen koreanischen Reiskuchen.

Cooking flow

Zubereitung

STEP 11 / 9

Die Azukibohnen kochen

Getrocknete Azukibohnen kochen mit Wasser in einem schweren Topf
Die Bohnen garen zuerst in reinem Wasser; Zucker kommt noch nicht dazu

1 Tasse getrocknete Azukibohnen waschen, abtropfen lassen und in einen schweren Topf geben. 3 Tassen Wasser dazugeben, zudecken und bei mittelstarker bis hoher Hitze zum Kochen bringen. 10 Minuten kochen lassen. Die Hitze reduzieren und etwa 1½ Stunden köcheln lassen. Sind die Bohnen dann noch nicht weich genug zum Zerdrücken, mehr Wasser dazugeben und bei niedriger Hitze weitergaren, bis sie sich leicht zerdrücken lassen.

STEP 22 / 9

Die Bohnen glatt zerdrücken

Weich gekochte Azukibohnen werden mit einem Holzlöffel glatt zerdrückt
Die Bohnen zu einer dicken, glatten Paste zerdrücken

Die weichen Bohnen mit einem Holzlöffel glatt zerdrücken oder eine Küchenmaschine verwenden.

STEP 33 / 9

Die Paste bei niedriger Hitze würzen

Brauner Zucker, Salz, Vanille und Reissirup werden bei niedriger Hitze in die zerdrückten Azukibohnen gerührt
Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Paste leicht glänzt

Zu den zerdrückten Bohnen im Topf ¾ Tasse braunen Zucker, ¼ TL koscheres Salz, 1 TL Vanilleextrakt und 2–3 EL Reissirup geben. Bei niedriger Hitze mit einem Holzlöffel rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Paste ein wenig glänzt.

STEP 44 / 9

Die Paste teilen und 8 Kugeln formen

Azukipaste in zwei Hälften geteilt, die verwendete Hälfte zu acht Kugeln gerollt
Acht Füllkugeln für diese Portion; die andere Hälfte der Paste ist Vorrat

Die Paste in zwei gleich große Hälften teilen. Eine Hälfte beiseitestellen und im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren. Die andere Hälfte in 8 Portionen teilen und jede zu einer Kugel rollen.

STEP 55 / 9

Den Teig anrühren

Rosa gefärbtes Wasser wird mit Klebreismehl, Zucker und Salz verrührt
Ein einziger kleiner Tropfen Farbe ergibt einen zartrosa Teig

In einer mikrowellengeeigneten Schüssel 1 Tasse Klebreismehl, ¼ TL koscheres Salz und 1 EL Zucker vermischen. 1 kleinen Tropfen rote Lebensmittelfarbe in ¾ Tasse Wasser geben, das rosa Wasser zum Mehl gießen und mit einem Löffel gut verrühren. Den Teig in die Mitte der Schüssel schieben.

STEP 66 / 9

3 Minuten in die Mikrowelle und rühren

Der 3 Minuten in der Mikrowelle erhitzte Reisteig wird etwa 20 Sekunden mit einem Holzlöffel gerührt
Nach dem ersten Erhitzen kurz mit dem Holzlöffel rühren

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und 3 Minuten auf „high“ erhitzen. Herausnehmen und etwa 20 Sekunden mit einem Holzlöffel rühren.

STEP 77 / 9

Noch 1 Minute in die Mikrowelle und mit dem Löffel kneten

Der erneut erhitzte Reisteig wird etwa 100-mal mit einem Holzlöffel kreisend durchgearbeitet
Den heißen Teig mit dem Löffel in Kreisen durcharbeiten

Die Schüssel erneut abdecken und noch 1 Minute erhitzen. Solange der Reiskuchenteig heiß ist, mit einem Holzlöffel in kreisender Bewegung kräftig durchkneten, etwa 100-mal.

STEP 88 / 9

Formen und in 8 Stücke schneiden

Teig zu einem Rechteck auf dem mit Stärke bestäubten Brett geformt und in acht Stücke geschnitten
Ein Rechteck von etwa 4×5 Zoll, in acht gleich große Stücke geschnitten

¼ Tasse Stärke auf dem Brett verteilen und den Teig daraufgeben. Mit nassen Händen zu einem Rechteck von etwa 4×5 Zoll formen und umdrehen. Mit einem Holzmesser oder Spatel in 8 gleich große Stücke schneiden. Die Stücke mit Frischhaltefolie abdecken, damit sie beim Formen nicht austrocknen.

STEP 99 / 9

Füllen und zusammendrücken

Azukipaste auf einem flachgedrückten Teigkreis, dessen Ränder zum Verschließen zusammengeführt werden
Die Ränder über der Füllung zusammenführen und die Naht fest zudrücken

Ein Teigstück zu einem Kreis von etwa 2½ Zoll Durchmesser flach drücken. Eine Bohnenpastenkugel in die Mitte legen, die Teigränder darüber zusammenführen und zusammendrücken. Mit den übrigen Stücken ebenso verfahren, sodass 8 Reiskuchen entstehen.

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Ingredients

Zutaten

1 / 1

Zutaten

Zutat Menge Funktion
Getrocknete Azukibohnen 1 Tasse Grundlage der süßen Bohnenpaste
Wasser (für die Bohnen) 3 Tassen, bei Bedarf mehr Zum Weichkochen der Bohnen
Brauner Zucker ¾ Tasse Süßt die Bohnenpaste
Koscheres Salz (für die Paste) ¼ TL Würzt die Bohnenpaste
Vanilleextrakt 1 TL Aromatisiert die Bohnenpaste
Reissirup 2–3 EL Süßt die Bohnenpaste
Klebreismehl (Mochiko; Chapssalgaru) 1 Tasse Der elastische, weiche Reisteig
Koscheres Salz (für den Teig) ¼ TL Würzt den Teig
Zucker (für den Teig) 1 EL Süßt den Teig leicht
Wasser (für den Teig) ¾ Tasse Bindet das Mehl
Rote Lebensmittelfarbe 1 kleiner Tropfen Färbt den Teig zartrosa
Stärke (Kartoffelstärke) ¼ Tasse Zum Bestäuben des Bretts beim Formen

Die Bohnenpaste reicht für 16 Kugeln. Verwenden Sie die Hälfte für diese 8 Reiskuchen und bewahren Sie die andere Hälfte im Kühlschrank oder Gefrierfach für später auf.

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Chapssaltteok: Weiche Reishülle um dunkelrote Bohnenpaste

Worauf es bei diesem Rezept ankommt

Eine zarte, hellrosa Hülle aus trockenem Klebreismehl und eine glatte, dunkelrote Füllung aus getrockneten Azukibohnen. Aus einer Portion Teig entstehen acht Reiskuchen.

Getrocknete Azukibohnen köcheln langsam in einem schweren Topf, bis sie weich genug zum Zerdrücken sind. Dann werden sie püriert und mit braunem Zucker, etwas Salz, Vanille und Reissirup verrührt, bis die Paste leicht glänzt. In einer separaten Schüssel kommt Klebreismehl, angerührt mit zartrosa Wasser, in die Mikrowelle und wird danach mit einem Holzlöffel kreisend durchgearbeitet. Der Teig wird in acht Stücke geteilt, und jedes Stück wird um eine Kugel Bohnenpaste gewickelt.

Das ist Chapssaltteok (찹쌀떡): ein koreanischer Reiskuchen, bei dem süße rote Bohnenpaste in einen Klebreisteig gehüllt wird. Dieser Artikel folgt einem vollständigen geschriebenen Rezept, nämlich der rosa Variante, die Maangchi auf Englisch veröffentlicht hat, und stellt die Füllung selbst her, statt sie aus der Dose oder dem Becher zu nehmen. Wenn Sie mehr aus der Küche des Landes entdecken möchten, besuchen Sie unsere Seite zu Südkorea.

Vor dem Start

Sekai Gohan hat dieses Rezept nicht in der Küche getestet. Mengen, Reihenfolge und Mikrowellenintervalle folgen Maangchis veröffentlichtem Rezept; die US-Tassen- und Löffelmaße bleiben wie angegeben und werden nicht in Gramm umgerechnet. Die Mikrowellenzeiten gelten für „high“ (höchste Stufe) ohne Wattangabe, daher können wir nicht versprechen, dass das Ergebnis in jeder Mikrowelle gleich ausfällt.

Zutaten für 8 Reiskuchen

Getrocknete Azukibohnen, Klebreismehl, Zucker, Salz, Vanille, Reissirup, Wasser, rosa gefärbtes Wasser und Kartoffelstärke auf einer Arbeitsfläche
Bohnenpaste und Reisteig haben jeweils ihr eigenes Salz und ihren eigenen Zucker

Ausrüstung

  • Schwerer Topf mit Deckel
  • Holzlöffel (oder Küchenmaschine zum Pürieren der Bohnen)
  • Mikrowellengeeignete Schüssel
  • Löffel zum Rühren
  • Frischhaltefolie
  • Mikrowelle
  • Brett zum Formen
  • Holzmesser oder Spatel zum Schneiden

Das richtige Mehl: Auf Klebreis achten

Der wichtigste Einkauf ist das Mehl. Dieses Rezept verwendet Klebreismehl (Sweet Rice Flour), das auch als Mochiko verkauft wird. Klebreismehl ist dasselbe wie Glutinous-Rice-Mehl: Mehl aus Klebreis. Auf Koreanisch heißt es Chapssalgaru. Achten Sie beim Einkauf auf „sweet rice“, „glutinous rice“ oder „Mochiko“ auf der Verpackung. Steht dort nur „Reismehl“, kann es sich um gewöhnliches Reismehl ohne Klebeigenschaft handeln, das ein anderes Produkt ist.

Dieses Rezept verwendet trockenes Klebreismehl. Auch nasses, tiefgekühltes Klebreismehl kommt in koreanischen Reiskuchen zum Einsatz, doch für diese Mikrowellenmethode mit trockenem Mehl ist nicht belegt, dass es funktioniert. Wenn Sie kein trockenes Klebreismehl finden, lässt sich dieses Rezept daher nicht wie beschrieben zubereiten. Ebenso ist nicht bestätigt, dass andere Mehle wie Shiratamako gleichwertig sind, deshalb empfehlen wir sie hier nicht.

Für die Füllung wird neben braunem Zucker auch Reissirup verwendet, und das Brett wird mit Kartoffelstärke bestäubt.

Mikrowellenleistung

Der Teig wird 3 Minuten auf „high“ gegart, danach noch 1 Minute. Halten Sie sich an die Abfolge unten und behalten Sie den Teig im Auge; angepasste Zeiten für Ihre Mikrowelle können wir nicht nennen.

Zubereitung: Von getrockneten Bohnen zu acht Reiskuchen

Die zwei Hälften dieses Rezepts

Die Schritte 1 bis 4 ergeben die Bohnenpaste, die am längsten dauert. Die Schritte 5 bis 9 ergeben den Teig und formen die Reiskuchen. Halten Sie die Füllkugeln bereit, bevor Sie den Teig beginnen.

Fehlersuche: Was Sie unterwegs prüfen sollten

Situation Worauf achten Was tun
Die Bohnen lassen sich nach etwa 1½ Stunden nicht zerdrücken Ob sich die Bohnen leicht zerdrücken lassen Mehr Wasser dazugeben und bei niedriger Hitze weitergaren, bis sie sich leicht zerdrücken lassen
Sie finden nur eine Packung mit der Aufschrift „Reismehl“ Ob dort sweet, glutinous oder Mochiko steht Nach Mehl aus Klebreis suchen; gewöhnliches Reismehl ist ein anderes Produkt
Sie finden nur nasses, tiefgekühltes Klebreismehl Das Rezept verwendet trockenes Mehl Für diese Methode ist nicht belegt, dass nasses Mehl funktioniert; nicht austauschen
Die Leistung Ihrer Mikrowelle weicht stark ab Für „high“ ist keine Wattzahl angegeben Der Abfolge 3 Minuten, rühren, 1 Minute folgen; angepasste Zeiten können wir nicht nennen
Die geschnittenen Stücke trocknen beim Arbeiten aus Ob die Stücke abgedeckt sind Die wartenden Stücke unter Frischhaltefolie halten
Nach 8 Reiskuchen bleibt Paste übrig Die Pastenmenge ist doppelt so groß, wie der Teig braucht Das ist so vorgesehen. Die übrige Hälfte kühlen oder einfrieren, statt die Reiskuchen zu überfüllen

Andere Rezepte und verwandte Gerichte

Chapssaltteok-Rezepte unterscheiden sich von Autor zu Autor, und dieser Artikel hält sich an eines. My Korean Kitchen veröffentlicht ein Chapssaltteok mit gekaufter süßer roter Bohnenpaste, sechs Reiskuchen pro Portion und eigenen Angaben zu Mehl, Wasser und Mikrowelle. Aeri's Kitchen veröffentlicht eine Version mit acht Stücken, mit Dosen-Bohnenpaste, einem anderen Mehl, einem anderen Verhältnis von Zucker und Wasser und einer längeren Rührphase nach der Mikrowelle. Beides sind eigenständige, vollständige Rezepte; ihre Mengen und Zeiten werden nicht mit der Methode oben vermischt. Maangchis koreanischsprachige Seite beschreibt außerdem eine anders gefärbte Variante, die hier nicht verwendet wird.

Einige Gerichte lassen sich leicht mit Chapssaltteok verwechseln:

  • Japanisches Daifuku und allgemein „Mochi“. Englische Beschreibungen nennen Chapssaltteok oft „Korean-style mochi“, und das Aussehen ist ähnlich, doch dieser Artikel behandelt Chapssaltteok als eigenes koreanisches Gericht und nicht als Abwandlung von Daifuku.
  • Youngyang Chaltteok. Korean Bapsang weist darauf hin, dass nasses, tiefgekühltes Klebreismehl in mehreren koreanischen Reiskuchen verwendet wird, darunter Chapssaltteok mit roten Bohnen. Das eigene Rezept mit diesem Mehl ist dort jedoch Youngyang Chaltteok, gedämpft und mit Bohnen, Nüssen und Trockenfrüchten, also ein ganz anderer Reiskuchen.
  • Chapssal Buggumi. Das Korean Traditional Knowledge Portal verzeichnet diesen eigens benannten Reiskuchen aus Seoul und Gyeonggi, gefüllt mit Maronen und Honig und in der Pfanne gebraten.
  • Tteokbokki und Hotteok. Andere koreanische Gerichte, die im Englischen die Idee von „Reiskuchen“ oder Teig teilen, sich aber in Zutaten, Form und Garmethode unterscheiden.

Zum Namen und zum Gericht

Maangchi schreibt den Namen als Chapssaltteok 찹쌀떡 und stellt ihn als Reiskuchen nach koreanischer Art vor: ein Teig aus Klebreismehl, der süße rote Bohnenpaste umhüllt. Sie begegnen auch der Schreibweise chapssal-tteok. Das Mehl selbst nennt sie Chapssalgaru, Klebreismehl aus Klebreis.

Die Mikrowellenmethode ist ein Ansatz für die Heimküche. Maangchi erwähnt, dass sie in koreanischen Haushalten in den Vereinigten Staaten Reiskuchen auf diese Weise gesehen hat; das ist ihre persönliche Erinnerung und keine belegte Geschichte der Technik. Sie schlägt außerdem vor, die fertigen Reiskuchen als Geschenk in eine kleine Schachtel zu packen. Das ist ihre eigene Idee und kein Beleg für einen allgemeinen Brauch. Die Unterlagen hinter diesem Artikel klären nicht, woher Chapssaltteok stammt oder wie es historisch mit dem japanischen Daifuku zusammenhängt, daher stellen wir dazu keine Behauptungen auf.

Häufige Fragen

Kann ich gekaufte rote Bohnenpaste verwenden?

Andere Autorinnen und Autoren, etwa My Korean Kitchen und Aeri's Kitchen, schreiben Chapssaltteok-Rezepte rund um fertige rote Bohnenpaste, mit eigenen Mengen und Arbeitsschritten. Dieser Artikel stellt die Paste aus getrockneten Azukibohnen her und kombiniert jene Rezepte nicht mit diesem. Wenn Sie den Weg mit fertiger Paste gehen möchten, folgen Sie einem dieser Rezepte so, wie es geschrieben ist.

Welche Mikrowellenleistung soll ich verwenden?

Maangchis Rezept sagt „high“ ohne Wattangabe. Die 1250 W im Rezept von My Korean Kitchen gelten für die andere Rezeptur von My Korean Kitchen und werden hier deshalb nicht übernommen. Folgen Sie der Abfolge: 3 Minuten, etwa 20 Sekunden rühren, dann noch 1 Minute.

Warum ergibt die Paste mehr, als ich brauche?

Die gesamte Pastenmenge reicht für 16 Kugeln, während eine Portion Teig 8 Reiskuchen ergibt. Maangchi gibt an, die Hälfte der Paste aufzubewahren. Die Ausbeute bleibt bei 8 Reiskuchen.

Wie bewahre ich Reste auf?

Die übrige Hälfte der Bohnenpaste im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren. Die Unterlagen für diesen Artikel enthalten keine Hinweise zur Aufbewahrung der fertigen Reiskuchen, daher nennen wir dafür keine Haltbarkeit.

Ist Chapssaltteok dasselbe wie Daifuku?

Sie sehen ähnlich aus, und bei beiden wird eine Füllung in Klebreisteig gehüllt, doch es sind getrennte Gerichte mit eigenen Namen. Dieser Artikel behandelt nur das koreanische Chapssaltteok.

Quellen