Puto, der philippinische gedämpfte Reiskuchen: Reismehl, Kokosmilch, Käse und Salzei in Mengen für den heimischen Dämpfer, Hitzeführung, Schutz vor Kondenstropfen, Aufbewahrung, typische Fehler und wie man Puto neben Kutsinta, Sapin-Sapin und herzhaften Gerichten isst.
Dieses Rezept wurde von der Redaktion von Sekai Gohan aus dem japanischen Original übersetzt. Original lesen (Japanisch)
Vorbereitung30 Min.
Garzeit18 Min.
Gesamt1 Std.
Portionen12 Stück
SchwierigkeitEinfach
Öffnet man den Dämpfer, steigt der Duft von weißem Reis auf
Hebt man den mit einem Tuch umwickelten Deckel ab, sind die kleinen weißen Teigstücke aufgegangen, und an der Oberfläche zeigen sich feine Poren. Im Dampf ist der Käse leicht weich geworden, das Eigelb des Salzeis zerbröselt. Den philippinischen Puto erkennt man nicht an einer prächtigen Bräunung als „fertig“, sondern am sanften Duft von Reismehl und Kokosmilch.
Mit tuchumwickeltem Deckel fallen weniger Tropfen, und die Oberfläche der weißen Puto bleibt schön glatt
Puto gehört zu den philippinischen Reissüßigkeiten, die Kakanin heißen. Traditionell weicht man Reis in Wasser ein, lässt ihn leicht fermentieren, macht daraus einen Reisteig namens Galapong und dämpft ihn. Zu Hause sind auch Rezepte mit Reismehl, Kokosmilch und Backpulver weit verbreitet, und philippinische Rezeptquellen erklären oft, wie man den weißen Putong Puti oder Putong Bigas mit Reismehl zubereitet.
Fern der Philippinen liegt die Schwierigkeit weniger bei den Zutaten als beim Dämpfen. Bei zu schwacher Hitze geht der Teig schlecht auf, fallen Kondenstropfen vom Deckel, wird die Oberfläche fleckig. Umgekehrt ergibt langes, starkes Dämpfen eher ein trockenes Dampfbrot als etwas Luftiges. Wir gehen hier von 12 Silikonförmchen mit etwa 7 cm Durchmesser aus und wählen Mengen, mit denen im normalen Dämpfer weiße, saftige, nicht zu stark eingerissene Puto gelingen.
Zu den Namen
Puto bezeichnet auch die Gesamtheit der philippinischen gedämpften Reiskuchen. Putong Puti mit weißem Teig, Puto Cheese mit Käse, violetter Puto Bumbong, Kutsinta in Rohrzuckerfarbe – je nach Region und Zutat sehr verschieden. Hier zeigen wir einen weißen Puto, der zu Hause leicht gelingt, mit etwas Käse und Salzei obenauf.
Zutaten (12 kleine Stück)
Richtig kombiniert gelingen Reismehl, Kokosmilch und Backpulver auch im normalen Dämpfer luftig
Diese Menge ergibt 12 Silikonförmchen mit 6 bis 7 cm Durchmesser. Metallförmchen gehen auch, doch beim ersten Mal lässt sich der Garpunkt in kleinen, wenig gefüllten Förmchen besser beobachten. Förmchen zu sieben Zehnteln füllen.
Zutat
Menge
Ersatz und Hinweise
Reismehl für Gebäck
150 g
Gröberes Reismehl geht, dann sieben
Klebreismehl
30 g
Körniges fein zerdrücken. Zu viel macht schwer
Backpulver
8 g
Ohne Aluminium möglich. Altes treibt schlecht
Zucker
75 g
Heller Rohrzucker geht, Farbe etwas cremig
Salz
1/4 TL
Auch bei Käsebelag zugeben
Kokosmilch
200 ml
Dose vor Gebrauch gut schütteln
Wasser
90 ml
Zum Einstellen der Teigkonsistenz
Ei
1
Größe M, zimmerwarm
Reiskeimöl oder neutrales Öl
1 EL
Für den Teig. Auch die Förmchen dünn einfetten
Vanilleextrakt
1/2 TL
Optional. Nicht zu viel
Schmelzkäsescheiben
40 g
In 12 kleine Stücke. Cheddar-Art geht
Salzei
1
In 12 Stücke. Sonst nur Käse
Bananenblätter
12
Optional. Auf den Teller gelegt für Duft und Optik
Allergien und Kennzeichnung
Dieses Rezept enthält Ei und Milch. Reismehl, Backpulver und Käse können auf Linien hergestellt werden, die Weizen oder Soja verarbeiten: Bei Allergien die Verpackung prüfen. Salzei ist sehr salzig – für Kinder oder einen salzärmeren Tisch ist nur Käse angenehmer.
Was sich ersetzen lässt und was kaum
Puto wirkt weiß und weich, doch ein anderes Mehl verändert die Textur stark. Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
Rolle
Beibehalten
Ersetzbar durch
Was sich ändert
Reisduft
Reismehl für Gebäck
Gröberes Reismehl
Etwas mehr Biss
Saftigkeit
Kokosmilch
Halb Milch, halb Wasser
Das philippinische Aroma wird schwächer
Lockerung
Backpulver
Kein Ersatz
Altes Backpulver: Teig läuft breit und wird schwer
Leichte Mochi-Note
Klebreismehl
Nur Reismehl
Luftiger, aber kürzerer Nachklang
Belag
Käse, Salzei
Nur Käse
Süß-salzig bleibt, Salzei-Aroma verschwindet
Salzei ist kein Muss. Auf den Philippinen ist Puto Cheese nur mit Käse sehr verbreitet, und für die Nachmittagspause zu Hause reicht das völlig. Doch etwas Salzei bringt dem süßen Reisteig eine salzige Note und das bröselige Eigelb – neben einem herzhaften Gericht wie Pancit Canton (auf Japanisch) wirkt Puto dann weniger fehl am Platz.
Was sich anzuschaffen lohnt
Für Puto lohnt die Suche nach feinem Reismehl für Gebäck, Kokosmilch und einem Dämpfkorb mit gleichmäßigem Dampf
Zucker, Eier und Käse gibt es im Supermarkt. Im Asialaden oder online lohnt die Suche nach fein gemahlenem Reismehl für Gebäck, Kokosmilch und einem Dämpfkorb mit gleichmäßigem Dampf. Puto hat wenige Zutaten: Die Qualität von Mehl und Dampf zeigt sich direkt in der Textur.
Feines, wenig klumpendes Reismehl für Gebäck ergibt einen schön weißen Teig. Gröberes Reismehl geht auch, sollte aber vorher gesiebt werden.
Kokosmilch trägt Duft und Saftigkeit. Nur mit Wasser wird es leichter, doch beim Abkühlen tritt die Trockenheit des Reismehls hervor. Dose vor dem Öffnen gut schütteln; hat sie sich getrennt, in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen und glatt rühren.
Ein Bambusdämpfkorb ist kein Muss, lässt aber weniger Tropfen auf den Teig fallen und sorgt für eine schöne Oberfläche. Beim Metalldämpfer den Deckel mit einem sauberen Tuch umwickeln und die Ecken oben verknoten, damit nicht zu viel Dampf entweicht.
Zubereitung: Tropfen vom Deckel vermeiden, kurz dämpfen
Reismehl setzt sich schnell ab: direkt vor dem Einfüllen noch einmal vom Boden her umrühren. Den Dämpfer kräftig dampfen lassen, bevor der Teig hineinkommt. Bei schwachem Dampf, der langsam erwärmt, sinkt das Mehl ab, bevor der Teig aufgeht.
Trockene Zutaten mischen
5 Min.
In einer Schüssel 150 g Reismehl, 30 g Klebreismehl, 8 g Backpulver, 75 g Zucker und 1/4 TL Salz 1 Minute mit dem Schneebesen mischen. Keine Hitze. Die weißen Backpulverkörnchen dürfen nicht klumpen: Das Pulver ist gleichmäßig, rieselfähig, ohne sichtbare Klümpchen. Hat das Klebreismehl Körner, diese jetzt mit den Fingern zerdrücken.
Gleichmäßig gemischte Pulver verhindern Unterschiede beim Aufgehen
Flüssigkeiten zugeben und glatt rühren
7 Min.
In einer zweiten Schüssel 1 Ei mit 200 ml Kokosmilch, 90 ml Wasser, 1 EL Öl und 1/2 TL Vanille verquirlen. In 3 Portionen zu den Pulvern gießen und jeweils 30 Sekunden bis 1 Minute rühren. Keine Hitze. Der Teig soll etwas flüssiger als Pfannkuchenteig sein und in einem dünnen Faden vom Schneebesen fließen. Ist er zu fest, Wasser in 2-TL-Schritten zugeben.
Flüssigkeit nicht auf einmal zugeben, sondern das Mehl nach und nach lösen – so bleiben keine Klümpchen
Teig passieren und ruhen lassen
15 Min.
Den Teig durch ein feines Sieb streichen, um Mehlkörnchen und Eiweißfäden zu entfernen. Keine Hitze. Passierten Teig 10 Minuten ruhen lassen und, wenn die Bläschen an der Oberfläche zusammengefallen sind, vom Boden her gründlich umrühren. Es ist normal, wenn er sich etwas trennt. Abgesetztes Reismehl wieder aufrühren: Ist alles eine gleichmäßige weiße Flüssigkeit, geht es weiter. Bleiben große Mehlklumpen im Sieb, wurde nicht genug gerührt – noch einmal schlagen und dann passieren.
Passiert und geruht ergibt der Teig glatte Puto mit angenehmem Biss
Förmchen und Dämpfer vorbereiten
8 Min.
Silikon- oder Metallförmchen dünn einfetten. Wasser in den Dämpferboden geben und bei starker Hitze aufkochen. Wenn das Wasser kräftig sprudelt und der Dampf gerade aufsteigt, auf mittlere bis mittelstarke Hitze zurückschalten. Teig vom Boden her umrühren, prüfen, ob er glatt in dünnem Strahl fließt, und die Förmchen zu sieben Zehnteln füllen. Mit Abstand in den Korb oder auf den Einsatz stellen und große Blasen an der Oberfläche mit einem Spieß anstechen. Randvolle Förmchen reißen in der Mitte auf und lassen keinen Platz für den Käse.
Zu sieben Zehnteln gefüllt behalten die Förmchen ihre Form, wenn der Teig aufgeht
Zuerst den weißen Teig dämpfen
10 Min.
Den Deckel mit einem etwa 30 cm großen Tuch umwickeln und die Ecken oben verknoten. Bei mittelstarker Hitze 8 bis 10 Minuten dämpfen. Das Wasser soll kräftig weiterkochen und der Dampf nicht abreißen. Öffnen zwischendurch lässt den Teig einfallen: In den ersten 8 Minuten nichts anfassen. Richtwert: Die Oberfläche ist nicht mehr flüssig, sondern bildet einen dünnen Film, den man fast berühren könnte, und die Mitte ist leicht aufgegangen. Ist sie noch weich, bei gleicher Hitze 2 Minuten verlängern.
Kurz bei mittelstarker Hitze dämpfen und Deckeltropfen mit dem Tuch auffangen – so bleibt die Oberfläche glatt
Käse und Salzei auflegen und weiterdämpfen
4 Min.
Den Deckel vorsichtig zu sich hin öffnen, ohne das Gesicht dem Dampf auszusetzen. Auf jeden Puto ein Stück Käse von etwa 2 cm Breite und 2 mm Dicke und eine Spalte vom in 12 Stücke geteilten Salzei legen. Hitze mittel lassen. Deckel wieder auflegen und 2 bis 3 Minuten dämpfen. Gar ist es, wenn die Käseecken weich werden, das Salzei warm ist und ein Spieß aus der Mitte ohne Teig herauskommt. Der Käse muss nicht ganz schmelzen: Zu stark geschmolzen, tritt Fett aus.
Käse und Salzei zum Schluss auflegen und kurz weiterdämpfen – so sinken sie nicht ein
Abkühlen lassen und aus der Form lösen
10 Min.
Herd ausschalten, Deckel leicht versetzen und 2 Minuten warten. Förmchen herausnehmen und 7 bis 8 Minuten auf einem Gitter abkühlen lassen. Brühend heiß gelöst, reißen die Seiten. Den Rand der Silikonförmchen leicht nach außen biegen und den Boden hochdrücken. Bei Metallförmchen einen dünnen, angefeuchteten Löffel am Rand entlangführen. Gelungen ist es, wenn die Oberfläche weiß, der Boden nicht zu feucht und die Krume gleichmäßig fein porig ist.
Vor dem Lösen etwas abkühlen lassen, damit die Seiten des weißen Teigs nicht reißen
Typische Fehler und wie man sie behebt
Puto-Fehler sieht man: abgesetztes Mehl, zu wenig Dampf, Tropfen, zu langes Dämpfen
Ohne Bräunung beurteilt man Puto an Oberfläche, Boden und Poren der Krume. Klappt es nicht, die Ursachen nacheinander ausschließen.
Problem
Ursache
Lösung
Mitte eingefallen
Dampf schwach, Deckel zwischendurch geöffnet
Zu Beginn mittelstarke Hitze, in den ersten 8 Minuten nicht öffnen
Oberfläche fleckig
Tropfen vom Deckel
Deckel mit Tuch umwickeln. Im Bambuskorb fallen weniger Tropfen
Boden mehlig
Teig ohne erneutes Umrühren eingefüllt
Direkt vor dem Einfüllen vom Boden her umrühren
Trocken
Zu lange gedämpft, zu wenig Flüssigkeit
Sofort aufhören, wenn der Spieß sauber bleibt. 2 TL Wasser mehr
Schwer, zu klebrig
Zu viel Klebreismehl
Klebreismehl auf 20 g reduzieren, Reismehl auf 160 g
Bitter, chemisch
Backpulver alt oder zu viel
Bei 8 g bleiben, frisches verwenden
Ein Riss ist nicht unbedingt ein Fehler
Mit kräftigem Dampf können an der Oberfläche kleine Risse entstehen. Klaffen sie nicht weit auf und trocknen aus, ist es kein Misserfolg. Philippinische Familienrezepte kennen sowohl glatte als auch leicht aufgerissene, luftige Puto. Da hier Käse obenauf kommt, zielen wir auf eine Hitze, die Risse begrenzt.
Wie man ihn vor Ort isst – und zu herzhaften Gerichten
Bei der philippinischen Merienda steht Puto neben anderen Reissüßigkeiten wie Kutsinta oder Sapin-Sapin
Puto ist allein ein Snack, wird auf den Philippinen aber auch zu herzhaften Gerichten gereicht. Bekannt ist die Kombination von weißem Puto mit einem kräftigen Schmorgericht wie Dinuguan (auf Japanisch). Ohne gleich einen Schmortopf mit Schweineblut zu kochen, stellt man ein paar Stück neben Pancit Canton (auf Japanisch) mit Sojasoße oder säuerlichen Sinigang (auf Japanisch): Die Süße des Reismehls entspannt den Gaumen.
Als Nachmittagssnack passt er zu anderen Kakanin wie Kutsinta (auf Japanisch) oder Sapin-Sapin (auf Japanisch) – so werden die Unterschiede innerhalb der philippinischen Reissüßigkeiten sichtbar. In Richtung Brot statt Reis passt auch Ensaymada (auf Japanisch) mit Butter, Zucker und Käse zur Merienda. Puto ist luftig, Kutsinta elastisch und saftig, Sapin-Sapin hat den Biss geschichteten Klebreises. Alles auf einmal ist viel, doch Puto ist schnell gemacht – ideal für einen Wochenendnachmittag.
Es gibt auch regionale Varianten: den kleinen fermentierten Reiskuchen aus Calasiao, den um Weihnachten in Bambusröhren gedämpften Puto Bumbong, den mit Fleisch gefüllten Puto Pao. Derselbe Puto nimmt sehr verschiedene Formen an. Für den Anfang zuerst den weißen Putong Puti machen, um ein Gefühl für Dampf und Mehl zu bekommen, und dann zu Ube, Pandan, Käse und Salzei erweitern.
Wer nah am Original bleiben möchte, bewahrt den leichten, reismehlbetonten Duft, schnell aufsteigenden Dampf und die Balance eines süßen Teigs mit einem Hauch Salz. Bananenblätter, Salzei und spezielle Metallförmchen lassen sich dagegen ersetzen: Backpapier, nur Käse, kleine Silikonförmchen genügen. Entscheidend ist, Puto nicht zu einem gewöhnlichen Dampfbrötchen zu machen, sondern die Weiße des Reismehls und den Duft des Dampfes im Vordergrund zu lassen.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Puto trocknet im Kühlschrank aus: kurz aufbewahren und im Dämpfer aufwärmen, dann wird er wieder weich
Puto ist frisch gedämpft am zartesten. Bei Raumtemperatur in einer verschlossenen Dose aufbewahren, damit er nicht austrocknet, und am selben Tag essen. Mit Käse und Salzei belegte Stücke nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen, sondern nach dem Abkühlen kühlen.
Im Kühlschrank höchstens 2 Tage. In eine Dose geben, ohne Folie direkt auf die Oberfläche zu drücken, und verschließen. Zum Aufwärmen den Dämpfer auf mittlere Hitze stellen und, sobald das Wasser simmert, 3 bis 5 Minuten dämpfen. In der Mikrowelle auf einen Teller legen, mit 1 TL Wasser beträufeln, locker abdecken und 20 bis 30 Sekunden bei 600 W erwärmen. Länger, und die Ränder werden hart.
Einfrieren geht, doch der Reismehlteig trocknet etwas aus. Am besten Puto ohne Käse und Salzei einzeln einwickeln und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen. Gefroren 7 bis 8 Minuten bei mittlerer Hitze dämpfen, bis die Oberfläche wieder aufgeht.
Passt auch dazu
Kutsinta (auf Japanisch) – ein weiteres Kakanin, mit Rohrzucker, Lihiya und Tapiokastärke elastisch und saftig.
Sapin-Sapin (auf Japanisch) – geschichteter Festtagskuchen aus Kokosmilch und Klebreismehl.
Pancit Canton (auf Japanisch) – herzhafte Nudeln mit süßem Puto: eine Kombination wie auf dem philippinischen Tisch.
Chicken Inasal (auf Japanisch) – gegrilltes Hähnchen mit Säure und Röstaroma vor dem süßen Dampfkuchen.
Häufige Fragen
F. Kann man Weizenmehl statt Reismehl verwenden?
Ja, doch es wird ein anderes Gebäck. Puto mit Weizenmehl gibt es in modernen Familienrezepten, aber Reisduft und klarer Biss werden schwächer. Hier steht Reismehl im Zentrum, um den Charakter des Putong Puti zu bewahren. Mit Weizenmehl 120 g Weizenmehl und 60 g Reismehl nehmen und das Wasser um 20 ml reduzieren.
F. Sollte der Teig über Nacht ruhen?
Wer Zeit hat, lässt ihn 3 Stunden bis über Nacht im Kühlschrank ruhen; das Mehl nimmt Flüssigkeit auf und wird etwas saftiger. Teig mit Backpulver geht nach langer Ruhe aber manchmal schlechter auf. Dann direkt vor dem Dämpfen 1 TL zusätzliches Backpulver untermischen, oder wie hier kurz ruhen lassen und sofort dämpfen – das ist zuverlässiger.
F. Wo bekomme ich Salzeier?
Im philippinischen, chinesischen oder asiatischen Lebensmittelladen, oft als „salted egg“. Sonst nicht krampfhaft suchen, sondern nur Käse nehmen. Ein mit Salz bestreutes gekochtes Ei hat nicht das feste Eigelb eines Salzeis, ist für einen Snack zu Hause aber völlig in Ordnung.
F. Silikon- oder Metallförmchen?
Beim ersten Mal lassen sich Silikonförmchen leichter lösen. Metall erhitzt schneller und gibt gerade Seiten, braucht aber genug Fett, damit der Puto beim Lösen nicht bricht. Bei Metallförmchen dünn einfetten und 1 bis 2 Minuten kürzer dämpfen.
F. Kann man weniger Zucker nehmen?
Bis 60 g Zucker geht. Darunter fehlt nicht nur Süße, sondern auch Saftigkeit. Zu herzhaften Gerichten 60 g, als Snack für sich 75 g – das schmeckt am angenehmsten. Mit Käse und Salzei tritt bei zu wenig Zucker das Salz hervor.