Amala, Ewedu und Gbegiri, drei Gerichte für einen südwestnigerianischen Tisch
KücheNigerianisch

Amala, Gbegiri und Ewedu: Yamsmehl-Amala mit Bohnen- und Juteblättersuppe aus dem Südwesten Nigerias

So gelingen Amala, Gbegiri und Ewedu, der südwestnigerianische Teller, auf dem dunkles Yamsmehl-Amala neben einer glatten Bohnensuppe und einer schleimig-glatten Jutesuppe liegt. Mit den Mengen des Quellenrezepts, Hinweisen zum Einkauf von Elubo und Ewedu-Blättern, der Reihenfolge beim Kochen aller drei Komponenten, der Beurteilung jeder Konsistenz und den Stellen, an denen Ersatzzutaten das Gericht verändern.

Cooking flow

Zubereitung

STEP 11 / 6

Die Komponenten bereitstellen und ihr Wasser getrennt halten

STEP 1

Halten Sie die geschälten Bohnen bereit. Haben Ihre Bohnen noch Schale, müssen Sie sie zuerst entfernen. Manche weichen die Bohnen ein und reiben die Schalen ab, doch das Quellenrezept nennt weder Einweichzeit noch Wassermenge, daher wird hier keine festgelegt.

Zupfen Sie die Ewedu-Blätter von dicken Stängeln und waschen Sie sie in reichlich Wasser. Wiegen Sie 400 g der gewaschenen, essbaren Blätter ab. Messen Sie die 3 Tassen Yamsmehl und 5 Tassen Wasser für das Amala ab und halten Sie zusätzliches Wasser zum Anpassen bereit. Halten Sie das Wasser jeder Komponente getrennt, damit das Amala-Wasser nicht für die Suppen aufgebraucht wird.

Waschen Sie Hände und Bretter zwischen dem Umgang mit verschiedenen Zutaten, um Kreuzkontamination zu vermeiden.

STEP 22 / 6

Die Bohnen ganz weich kochen

Geschälte Bohnen für das Gbegiri, so weich gekocht, dass sie sich leicht zerdrücken lassen
Die Bohnen schlicht kochen, bis eine unter dem Löffel leicht zerfällt

Geben Sie die 1½ Tassen geschälte Bohnen in einen Topf und gießen Sie so viel Wasser dazu, dass sie bedeckt sind. Zum Kochen bringen, dann köcheln lassen und bei Bedarf Wasser nachgießen, damit die Bohnen bedeckt bleiben. Bewahren Sie die Kochflüssigkeit auf, denn Sie brauchen sie später, um das Gbegiri einzustellen.

Kochen Sie, bis eine Bohne zerfällt, wenn man sie mit einem Löffel an die Topfwand drückt, ohne dass ein fester Kern bleibt. Getrocknete Bohnen müssen vollständig weich gekocht werden. Hören Sie nicht zu früh auf, was auch immer die Uhr sagt.

STEP 33 / 6

Die Bohnen glatt machen und das Gbegiri fertigstellen

Gekochte Bohnen werden zu einer glatten Gbegiri-Basis gemixt
In kleinen Portionen mit Deckel mixen, nachdem die Bohnen für das Gerät genug abgekühlt sind

Machen Sie die gekochten Bohnen mit einem Ijabe oder einem Mixer glatt. Wenn Sie einen Mixer verwenden, lassen Sie die heißen Bohnen samt Flüssigkeit zuerst auf die Temperatur abkühlen, die Ihr Mixer zulässt. Arbeiten Sie in kleinen Portionen bei geschlossenem Deckel. Lassen Sie den Topf beim Abkühlen nicht lange bei Raumtemperatur stehen. Geben Sie nur dann etwas von der aufbewahrten Kochflüssigkeit zu, wenn der Mixer sie braucht, damit alles in Bewegung kommt. Für eine feinere Konsistenz streichen Sie das Püree durch ein Sieb.

Geben Sie das Püree bei niedriger Hitze zurück in den Topf. Rühren Sie die 2 EL Palmöl und, falls verwendet, den 1 TL gemahlenes Crayfish ein. Mit Salz nach Geschmack abschmecken. Kochen Sie, bis es heiß und glatt ist, und kochen Sie es nicht zu stark ein. Wird es zu dick, lockern Sie es mit jeweils etwas Bohnenkochflüssigkeit. Das ist eine Anpassung und kein Teil der Quellenmengen.

Palmöl und optionales gemahlenes Crayfish werden in das Bohnenpüree gegeben
Nur Palmöl, optionales Crayfish und Salz kommen ins Püree
STEP 44 / 6

Die Ewedu-Blätter kochen und fein zerkleinern

Gewaschene Jutemalvenblätter kommen in heißes Wasser
Die gewaschenen Blätter in den Topf geben. Kaun bleibt in dieser Version weg

Bringen Sie in einem separaten Topf Wasser zum Kochen. Die Quelle nennt keine Menge, verwenden Sie also nur so viel, wie die Blätter brauchen. Zu viel Wasser macht das Ewedu dünn. Geben Sie die 400 g gewaschenen Blätter hinein.

Kochen Sie, bis die Blätter weich sind. Vermeiden Sie deutlich längeres Kochen, das die Farbe stumpf machen kann; das ist ein praktischer Hinweis, keine Regel der Quelle. Zerkleinern Sie die Blätter mit einem Ijabe fein oder mixen Sie sie kurz. Lassen Sie die Blätter bei einem Mixer zuvor auf die zulässige Temperatur des Geräts abkühlen und halten Sie den Deckel geschlossen. Lassen Sie sie nicht lange bei Raumtemperatur stehen. Hören Sie auf, solange die Suppe fein und schleimig-glatt ist, und nicht erst bei einem völlig glatten Püree. Mit Salz nach Geschmack abschmecken.

Gekochtes Ewedu, kurz zu einer feinen, schleimig-glatten Suppe gemixt
Kurz mixen und aufhören, solange die Suppe fein und schleimig-glatt ist
STEP 55 / 6

Das Yamsmehl für das Amala in kochendes Wasser einarbeiten

Elubo-Mehl wird nach und nach in kochendes Wasser gegeben und mit einem Holzspatel zu Amala verarbeitet
Das Mehl allmählich zugeben und kräftig bearbeiten, damit der Teig glatt bleibt

Bringen Sie die 5 Tassen Wasser in einem schweren Topf zum Kochen. Geben Sie das Yamsmehl nach und nach dazu und rühren Sie dabei kräftig mit einem Holzspatel, damit sich keine Klumpen bilden. Bearbeiten Sie den Teig weiter kräftig an der Topfwand.

Ist der Teig zu fest, geben Sie jeweils ein wenig mehr heißes Wasser dazu und arbeiten es weiter ein. Die Quelle erlaubt zusätzliches Wasser, legt aber keine Menge fest. Manche geben etwas Wasser zu, decken den Topf zu und lassen den Teig kurz garen, bevor sie ihn wieder bearbeiten. Machen Sie weiter, bis das Amala glänzend, elastisch und glatt ist und nicht mehr nach rohem Mehl schmeckt.

STEP 66 / 6

Die drei nebeneinander anrichten

Amala mit Ewedu und Gbegiri daneben, die drei Komponenten getrennt angerichtet
Die drei Komponenten in der Schüssel sichtbar getrennt halten, die Sauce daneben

Stellen Sie sicher, dass Gbegiri und Ewedu vor dem Servieren durch und durch heiß sind. Formen Sie das Amala in jeder Schüssel zu einem kompakten Kloß und geben Sie dann Ewedu und Gbegiri als getrennte Teiche daneben. Wenn Sie Pfeffersauce servieren, geben Sie die bereits zubereitete Sauce in eine kleine, eigene Schale.

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Ingredients

Zutaten

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Zutaten

Zutat Menge Rolle
Yamsmehl (Elubo), für das Amala 3 Tassen Das Mehl für den Amala-Teig. Nach Volumen gemessen. Nicht in Gewicht umrechnen
Wasser, für das Amala 5 Tassen, bei Bedarf mehr Zum Kochen bringen und das Mehl einarbeiten. Nur mehr zugeben, wenn der Teig es braucht
Geschälte braune Bohnen oder Augenbohnen, für das Gbegiri 1½ Tassen Der Körper des Gbegiri. Weich kochen, dann glatt machen
Wasser, zum Kochen der Bohnen Nach Bedarf Die Bohnen beim Kochen bedeckt halten. Die Quelle nennt keine Menge. Kochflüssigkeit aufbewahren
Palmöl, für das Gbegiri 2 EL Farbe und Fülle für die Bohnensuppe
Gemahlenes Crayfish-Pulver (Süßwasserkrebse), für das Gbegiri (optional) 1 TL Eine Meeresfrüchte-Note. Enthält Krebstiere
Salz, für das Gbegiri Nach Geschmack Zum Schluss abschmecken
Ewedu-Blätter (Jutemalve, Corchorus olitorius), gewaschen 400 g Nur essbare Blätter. Das Gewicht schließt dicke Stängel nicht ein
Wasser, zum Kochen der Blätter Nach Bedarf Die Quelle nennt keine Menge
Salz, für das Ewedu Nach Geschmack Zum Schluss abschmecken
Wasser, zum Waschen der Blätter Nach Bedarf Zum Abspülen der Blätter vor dem Wiegen und Kochen
Pfeffersauce, bereits zubereitet (zum Servieren) 2 Tassen Wird separat dazu gereicht. Ihr Rezept gehört nicht zu diesem Artikel
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Drei Konsistenzen auf einem Teller

Was dieser Teller bewahren soll

Amala soll glänzend und federnd sein, Gbegiri glatt und rund, Ewedu fein und schleimig-glatt. Halten Sie die drei auf dem Teller getrennt, damit jeder Bissen sie zusammenbringen kann.

In der Mitte liegt ein kompakter, dunkler Kloß Amala. Daneben ein Teich aus blassgoldenem Gbegiri, gekochten und pürierten weichen Bohnen, und ein leuchtend grüner Teich Ewedu, gekocht aus Juteblättern, die so lange zerkleinert werden, bis sie schleimig-glatt sind. Am Rand kann ein Schälchen mit roter Pfeffersauce stehen. Mit jedem Bissen nimmt man ein wenig Amala zusammen mit den Suppen auf, sodass die federnde Beilage, die runde Bohnensuppe und die glitschige Blattsuppe gleichzeitig am Gaumen ankommen.

Dieses Rezept umfasst die drei Komponenten, die im Namen des Gerichts stehen: Amala, Gbegiri und Ewedu. Das Rezept, dem es folgt, serviert zum Teller auch Pfeffersauce (pepper stew), doch diese ist ein eigenes Rezept. Hier erscheint sie nur als bereits fertige Beilage, ihr eigenes Rezept gehört nicht zu diesem Artikel. Der Grund, alle drei am selben Tag zu kochen, ist der Kontrast. Jedes für sich ist einfach, und der Teller entsteht erst, wenn die drei Konsistenzen nebeneinanderliegen.

Amala, Gbegiri und Ewedu: Was ist was?

Amala ist eine Beilage, für die man Yamsmehl, genannt Elubo, in kochendes Wasser einarbeitet, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Aus Yamsmehl wird sie dunkel. Es gibt auch ein weißes Amala aus Maniokmehl (Lafun), doch das ist ein anderes Mehl und eine andere Wahl. Dieser Artikel verwendet durchgehend Yamsmehl.

Gbegiri ist eine Suppe aus weich gekochten, glatt gemachten Bohnen. Ewedu ist eine Suppe aus den Blättern der Jutemalve (Corchorus olitorius), die gekocht und fein zerkleinert werden, damit die natürliche Schleimigkeit der Blätter erhalten bleibt. Die eine Suppe ist dick und rund, die andere grün und glitschig. Sie sind dafür gedacht, zusammen mit dem Amala gegessen zu werden, nicht nacheinander.

Die Kombination aus den dreien heißt in den Rezept- und Zeitungsquellen, auf die sich dieser Artikel stützt, auch Abula. Amala ist eine Komponente, und Abula bezeichnet den Teller, auf dem Amala mit den Suppen kombiniert wird. Der Ursprung des Namens Abula ließ sich nicht bestätigen, deshalb wird er hier nicht erklärt.

Im Mittelpunkt des Gerichts stehen der Südwesten Nigerias und die Esskultur der Yorùbá, nicht Nigeria als Ganzes. Das Nigerianische Nationale Institut für kulturelle Orientierung (National Institute for Cultural Orientation) führt Amala, Gbegiri-Suppe und Ewedu unter den Gerichten des Bundesstaats Oyo auf und nennt Amala und Ewedu auch für den Bundesstaat Osun. Eine Masterarbeit über die Nahrungsmittelproduktion in Oke Ogun, Bundesstaat Oyo, verzeichnet in der Gegend Yamsmehl-Amala und Gbegiri, Gbegiri zu Amala serviert sowie Ewedu und andere schleimige Suppen, die zu Amala gegessen werden. Diese Quellen belegen die genannten Orte. Sie zeigen nicht, dass an jedem Tisch der Region der Teller auf dieselbe Weise zubereitet wird.

Zutaten: Die Mengen des Quellenrezepts, unverändert

Elubo-Mehl, geschälte Bohnen, gewaschene Jutemalvenblätter, Palmöl und die übrigen Zutaten für dieses Rezept
Mehl, Bohnen und Blätter getrennt bereitstellen, mit eigenem Wasser für jede Komponente

Diese Mengen stammen aus einer einzigen Rezeptseite, die alle drei Komponenten zusammen angibt. Die Seite bezeichnet den Ansatz als 6 Teller. Diese Angabe wurde hier weder abgemessen noch getestet; verstehen Sie sie als Angabe der Quelle, nicht als Portionsgarantie. Die Seite nennt weder Autorin oder Autor noch Testbedingungen. Mengen aus anderen Gbegiri- oder Ewedu-Rezepten wurden nicht eingemischt.

Wasser steht in mehreren Zeilen, weil jede Komponente ihr eigenes verwendet. Die Quelle gibt nur für das Amala-Wasser eine feste Menge an. Für das Kochen von Bohnen und Blättern nennt sie keine Menge, deshalb erfindet die Tabelle keine.

Zu den Tassen- und Löffelmaßen. Die Quelle sagt nicht, nach welchem Standard Tasse und Löffel gemeint sind. Liest man eine Tasse als 240 ml, einen Esslöffel als 15 ml und einen Teelöffel als 5 ml, dann entspricht das Yamsmehl 720 ml nach Volumen, nicht 720 g. Das Amala-Wasser sind 1200 ml, das Palmöl 30 ml, das Crayfish 5 ml und die Pfeffersauce 480 ml. Das ist eine Möglichkeit, die Mengen zu lesen, keine Aussage der Quelle selbst.

Zu den Bohnen. Die Quelle nennt geschälte braune Bohnen, deshalb werden in dieser Version Bohnen gemessen, deren Schale bereits entfernt ist. Die Quelle sagt nicht, ob damit getrocknete geschälte Bohnen gemeint sind oder Bohnen, die nach dem Einweichen geschält werden. Prüfen Sie beim Einkauf, in welcher Form Ihre Bohnen angeboten werden. Augenbohnen sind die Alternative der Quelle selbst.

Zum Salz beim Amala. Die Quelle gibt Salz nur für die Suppen an. Für das Amala wird hier keine Salzmenge genannt.

Allergene und fertige Sauce

Gemahlenes Crayfish ist ein Krebstier. Lassen Sie es für alle weg, die Schalentiere meiden. Prüfen Sie bei Bohnen und Mehlen die Etiketten auf Hinweise zur gemeinsamen Herstellung, zum Beispiel mit Soja. Wenn Sie Pfeffersauce servieren, prüfen Sie Zutaten und Allergene der konkret verwendeten Sauce.

Auswahl und Ersatz

Yamsmehl (Elubo). Diese Zutat macht das Gericht aus. Suchen Sie nach den Bezeichnungen Yamsmehl oder Elubo, dem Mehl für Amala. Ersetzen Sie es nicht durch Kartoffelstärke, andere Yamspulver oder Pounded-Yam-Mischungen. Maniok-Lafun ergibt weißes Amala, das ist ein anderes Mehl und ein anderes Ergebnis.

Ewedu-Blätter. Suchen Sie Jutemalve, die manchmal als Molokhia verkauft wird. Verwenden Sie Blätter, die als Lebensmittel verkauft werden. Molokhia ist womöglich leichter zu finden, doch es ist nicht garantiert, dass sie im Aroma oder in der Schleimigkeit dem in Nigeria verwendeten Ewedu entspricht. Andere Blattgemüse wie Spinat verändern Konsistenz und Geschmack zu stark, um noch als dasselbe Gericht zu gelten.

Bohnen. Die Quelle lässt geschälte braune Bohnen oder Augenbohnen zu. Augenbohnen verändern die Farbe des Gbegiri.

Kaun (Pottasche). Die Quelle führt ½ TL Kaun als optionale Zugabe zum Ewedu auf. Diese Version lässt es weg. Lebensmittelrechtliche Standards und sichere Anwendung von Kaun wurden hier nicht bestätigt. Kaufen Sie keine Industriepottasche und tauschen Sie nicht eins zu eins gegen Natron oder andere Laugen aus.

Crayfish. In der Quelle ist es optional. Lässt man es weg, wird die Meeresfrüchte-Note milder. Andere Garnelenpulver sind ein anderer Geschmack und kein anerkannter gleichwertiger Ersatz.

Ein englischsprachiges Hausrezept, geschrieben von einer Lernenden aus einer Migrantengemeinschaft, erörtert ebenfalls, wie man Jute-Blätter, Bohnen und Yamsmehl im Ausland findet. Es bestätigt, dass Köchinnen und Köche außerhalb Nigerias diese Zutaten tatsächlich aufspüren. Seine eigenen Mengen sind ein anderes Rezept und werden hier nicht verwendet.

Ausrüstung

  • Ein Topf zum Kochen der Bohnen
  • Ein Topf zum Kochen der Ewedu-Blätter
  • Ein schwerer Topf für das Amala
  • Ein stabiler Holzspatel, um den Amala-Teig zu bearbeiten
  • Ein Mixer mit gut schließendem Deckel oder ein Ijabe (ein nigerianischer Kochbesen, mit dem Blätter und Bohnen zerkleinert werden)
  • Ein Sieb, optional, für besonders glattes Gbegiri
  • Schüsseln zum Servieren, dazu eine kleine eigene Schale für die Pfeffersauce

Zubereitung: Drei Komponenten parallel kochen

Nach dem Zustand jedes Topfs urteilen

Das Quellenrezept ist überwiegend nach dem Zustand der Speisen geschrieben, nicht nach der Uhr. Seine Seite zeigt außerdem Schritt-Timer: 50 Minuten für die Bohnen, 15 Minuten für die Bohnensuppe, 7 Minuten für das Ewedu, 12 Minuten für das Amala und 3 Minuten zum Servieren. Diese Timer stimmen nicht mit der auf der Seite selbst angegebenen Garzeit überein und wurden hier nicht getestet. Verstehen Sie sie nur als grobe Orientierung, nicht als Zeiten, die Gargrad oder Sicherheit garantieren. Entscheiden Sie anhand von Aussehen und Gefühl, wann jede Stufe fertig ist.

Die Bohnen müssen ganz weich sein, bevor man sie glatt machen kann, beginnen Sie also mit ihnen. Während sie kochen, bereiten Sie die Blätter vor. Das Amala machen Sie zuletzt und richten alles zusammen an.

Erhitzen, Abkühlen und Reste

Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales gibt allgemeine Hinweise für zu Hause zur Vorbeugung von Lebensmittelvergiftungen. Erhitzen Sie Speisen, bis die Mitte mindestens 1 Minute lang 75 °C erreicht hat, und vermeiden Sie Kreuzkontamination. Teilen Sie Reste in flache Behälter, kühlen Sie sie rasch ab und stellen Sie sie zügig in den Kühlschrank. Beim Wiedererwärmen sollten Sie 75 °C oder mehr erreichen. Das ist eine allgemeine Hygieneempfehlung, kein getestetes Ergebnis für diese Bohnen, Blätter oder dieses Mehl, und es wird hier keine Aufbewahrungsdauer genannt.

So isst man es

Ein Tisch mit Amala, Ewedu und Gbegiri, dazu Pfeffersauce separat serviert
Die drei Komponenten auf dem Tisch, die Pfeffersauce in einer eigenen Schale

Rühren Sie die drei nicht in der Schüssel zusammen. Jeder Bissen bringt ein wenig Amala mit dem Gbegiri, dem Ewedu oder beidem zusammen, und der Kontrast zwischen dem federnden Teig und den beiden Suppen ist der Sinn des Tellers. Etwas Pfeffersauce kann aus ihrer eigenen Schale dazugegeben werden. Essgewohnheiten unterscheiden sich, deshalb wird hier keine einzelne Art zu essen als Standard dargestellt.

Fehlersuche

Beobachtung Wahrscheinliche Ursache Was zu tun ist
Gbegiri ist körnig Die Bohnen waren nicht ganz weich, oder es wurde zu viel auf einmal gemixt Die Bohnen kochen, bis sie ganz zerfallen, in kleinen Portionen mixen und bei Bedarf durch ein Sieb streichen
Gbegiri ist zu dick Zu stark eingekocht Die aufbewahrte Bohnenkochflüssigkeit nach und nach zugeben. Das verändert die Quellenmengen
Amala hat Klumpen Das Mehl wurde zu schnell zugegeben Das Mehl allmählich in kochendes Wasser geben und kräftig mit einem Holzspatel bearbeiten
Amala ist zu fest Nicht genug Wasser für Ihr Mehl Jeweils ein wenig heißes Wasser zugeben und weiterarbeiten. Die Quelle erlaubt zusätzliches Wasser
Amala ist zu weich Zu viel Wasser zugegeben Den Teig weiter erhitzen und bearbeiten, damit Feuchtigkeit verdampft. Das ist eine praktische Anpassung, keine Anweisung der Quelle
Ewedu ist wässrig Zu viel Kochwasser, oder die Blätter waren sehr nass Beim nächsten Mal weniger Wasser verwenden. Blätter unterscheiden sich in der Feuchtigkeit, beginnen Sie deshalb mit weniger
Ewedu hat Schleimigkeit oder Farbe verloren Zu lange gekocht oder zu einem Püree gemixt Nur kochen, bis die Blätter weich sind, und kurz mixen. Kaun ist in der Quelle optional und hier keine Abhilfe

Abwandlungen

Dies sind optionale Änderungen am Quellenrezept, keine getesteten Versionen davon.

  1. Augenbohnen für das Gbegiri. Die Quelle erlaubt sie. Die Suppe hat dann eine andere Farbe.
  2. Crayfish weglassen. In der Quelle ist es optional. Die Meeresfrüchte-Note wird milder. Wer das Crayfish weglässt, nimmt diese Zutat heraus, doch prüfen Sie die separate Pfeffersauce und alle Produktetiketten auf Krebstiere und Kreuzkontakt, bevor Sie jemandem mit Allergie servieren.
  3. Kaun weglassen. Es ist in der Quelle optional, und diese Version lässt es bereits weg.
  4. Mixer statt Ijabe. Die Quellen beschreiben beides. Mit einem Mixer nur kurz mixen, damit das Ewedu fein bleibt und nicht zum Püree wird.
  5. Ohne Pfeffersauce servieren. So bleibt der Fokus auf den drei genannten Komponenten. Das ist eine Entscheidung beim Servieren; die Quelle selbst führt die Sauce zum Servieren auf.

Weitere Gerichte aus demselben Land finden Sie bei den nigerianischen Rezepten. Draw Soup ist eine weitere schleimig-glatte Suppe, die sich zum Vergleichen lohnt, auch wenn sie kein Ewedu ist. Efo Riro ist ein Yorùbá-Gemüsegericht ganz anderer Art. Akara zeigt Bohnen, die völlig anders zubereitet werden als im Gbegiri.

Der Teller in der südwestnigerianischen Esskultur

Ein nigerianischer Food-Blogger erklärt, dass Gbegiri im Südwesten Nigerias gegessen und meist kombiniert statt allein serviert wird. Es kommt zu Ewedu und Tomatensauce, und zu Amala, Pounded Yam oder Eba. In dieser Darstellung gehört die Suppe zu einem Satz von Kombinationen. Der Abula-Teller, den die Zeitungs- und Rezeptquellen beschreiben, ist einer dieser Sätze, mit Amala im Zentrum.

Die Studie über Oke Ogun fügt etwas lokale Tiefe hinzu. In diesem Teil des Bundesstaats Oyo verzeichnet sie neben Maniok-Lafun, Yamsmehl-Amala und Gbegiri mehrere Arten von Yams, außerdem Gbegiri zu Amala. Sie verzeichnet auch Ewedu und andere schleimige Suppen, die zu Amala gegessen werden. Es ist die Geschichte der Nahrungsmittelproduktion einer Gegend, sie spricht also nicht für jede Yorùbá-Gemeinschaft, und sie sagt nichts über Kochmengen oder uralte Ursprünge.

Die Liste des nationalen Kulturinstituts ordnet Amala, Gbegiri-Suppe und Ewedu unter den Gerichten des Südwestens dem Bundesstaat Oyo zu. Innerhalb der Region können die Art der Bohnen, ob sie geschält sind, die Würzung und die dazu servierte Sauce je nach Haushalt und Lokal verschieden sein. Keine einzelne Version ist die einzig richtige, und dieses Rezept ist eine dokumentierte Version.

Häufige Fragen

Sind Abula und Amala dasselbe?

Nein. Amala ist die Yamsmehl-Beilage für sich. Abula ist der Name, den die Quellen dem Teller geben, der Amala mit Gbegiri und Ewedu verbindet.

Müssen die Bohnen geschält sein?

Diese Version folgt einer Quelle, die geschälte Bohnen vorgibt, also ja. Andere Gbegiri-Rezepte verwenden andere Bohnen und Methoden, doch deren Mengen und Schritte werden hier nicht eingemischt.

Was, wenn ich keine Ewedu-Blätter finde?

Suchen Sie nach Jutemalve oder Molokhia. Andere Blattgemüse verändern Schleimigkeit und Aroma, das Ergebnis wäre also nicht dasselbe Gericht.

Ist Pottasche für Ewedu nötig?

Die Quelle führt sie als optional auf, und Rezepte unterscheiden sich dabei. Ihre lebensmittelrechtlichen Standards und die sichere Anwendung wurden hier nicht bestätigt, deshalb lässt diese Version sie weg.

Muss ich auch Pfeffersauce zubereiten?

Das Quellenrezept bezieht die Sauce nicht in das Kochen ein. Es ergänzt nur 2 Tassen beim Servieren. Diese Version macht es genauso: Servieren Sie eine separat zubereitete Sauce oder lassen Sie sie weg.

Quellen